Mein PR-Volontariat neigt sich nun dem Ende und ein abwechs­lungs­reiches Jahr liegt hinter mir. Ein Volon­tariat mit all seinen Höhen und Tiefen: Das Jahr hat mich gefördert und gefordert und ich habe viel erlebt, erlernt und erkannt. Alles kann ich euch hier natürlich nicht berichten. Aber ich habe in meinem Blogbeitrag einmal das PR-Volontariat als PR-ABC mit meinen Highlights und Aufgaben von A‑Z zusammengefasst.

A wie Alumni-Treffen: Unser erstes Alumni-Treffen war eines der Events, die ich als Volon­tärin organi­sieren durfte. Es war toll, ehemalige Prakti­kanten wieder­zu­treffen oder kennen­zu­lernen. Das factum-Team freut sich schon sehr auf das Alumni-Treffen 2017!

B wie Betreuung der Prakti­kanten: Eine der wichtigsten Aufgaben meines Volon­ta­riats war die Ausbildung und Betreuung unserer Prakti­kanten. Als Lehramts­ab­sol­ventin für mich eine super Möglichkeit, auch in einer PR-Agentur von meinem Studium zu profi­tieren (mehr dazu, wie ich von meinem Lehramts­studium in einer PR-Agentur gelandet bin). Als Ansprech­part­nerin stand ich den Prakti­kanten mit Rat und Tat zur Seite, konnte mein über die Jahre erwor­benes PR-Wissen weiter­geben und habe auch von ihnen immer wieder etwas dazugelernt.

C wie coolster Kunden­termin: Luxus­villa in Grünwald, mit dem Rolls Royce vorfahren, durch die Geheimtür in den hausei­genen Sauna­be­reich, sektschlürfend und häppchen­essend durch den Garten schlendern (also eigentlich: Park) – der wohl ungewöhn­lichste und aufre­gendste Kunden­termin für mich (bisher!).

D wie definitiv abwechs­lungs­reich: Von der klassi­schen Presse­arbeit über Online-PR und ‑Marketing bis hin zur Website­ge­staltung und Event­or­ga­ni­sation war alles dabei.

E wie Events: Als Volon­tärin war ich für die Organi­sation der internen Events zuständig – es gibt tatsächlich schlim­meres als den Wiesn-Besuch, die Weihnachts­feier oder ein Fußball-Sommerfest vorzubereiten ;-).

F wie Facebook & Co.: Was passiert, wenn man die Pflege der Social Media-Kanäle  in die Hände der Volontäre legt? Da kann es schon mal passieren, dass besagte Personen in einem Pool auf dem Balkon posieren, Schnee­männer bauen oder mit stets gezücktem Smart­phone zu Pappa­razzi werden – und gnadenlos alle Fotos veröf­fent­lichen (auch Kinder­fotos vom Chef 😉 ).

G wie großar­tiges Team: Ganz klar gehört für mich auch das Team zu meinen Highlights im Volon­tariat, weil die Zusam­men­arbeit mit meinen Kollegen einfach Spaß macht! An dieser Stelle auch einen ganz lieben Dank an meinen Mitvo­lontär Timo, mit dem ich mich stets austau­schen konnte: So konnten wir uns gegen­seitig unter­stützen, mit unseren jewei­ligen Stärken prima ergänzen und zusammen Projekte in die Wege leiten.

H wie Hannover Messe: Klares Highlight meines Volon­ta­riats war natürlich die Hannover Messe. Über meine Erfah­rungen auf der Hannover Messe berichte ich auf meinem Volo-Blog.

I wie immer was los: Spontane Gitar­ren­kon­zerte, Wein-Tasting für ein Event, selbst­ge­machte Waffeln und Punsch in der Weihnachtszeit oder der Arancini-Food-Truck vor der Bürotür? Hier gibt es nichts, was es nicht gibt…

J wie jeder Tag ist anders: Wer einen eintö­nigen Büroalltag erwartet, liegt hier falsch! Kaum ein Tag gleicht dem anderen. Die vielen unter­schied­lichen Kunden bringen immer wieder neue und spannende Themen mit, in die man sich einar­beitet. Klar wird dabei auch viel am Schreib­tisch und PC gearbeitet, aber durch verschie­denste Kunden­termine, Events, Meetings oder Brainstorming-Runden ist stets für Abwechslung und auch einen Ortswechsel gesorgt.

K wie klassische Presse­arbeit: In puncto Presse­arbeit konnte ich aufgrund des Praktikums und meiner Werkstu­den­ten­tä­tigkeit schon auf Erfahrung zurück­greifen. Das Volon­tariat half mir dabei, mein Wissen und meine Fertig­keiten weiter auszu­bauen und zu vertiefen.

L wie Lange­weile? – Fehlanzeige!

M wie Murnau: Seit drei Jahren findet unser jährliches internes Seminar in Murnau statt. Natürlich durfte ich als Volon­tärin auch dabei sein und unter anderem in einer Bilder­prä­sen­tation meine bishe­rigen Aufgaben vorstellen und einen Ausblick auf die nächsten Monate geben. Wie das factum-Mitarbeiterseminar in Murnau für mich war, erfahrt ihr auf meinem Volo-Blog.

N wie Newsletter: Was gibt’s neues aus dem Agentu­ralltag? Und wann war gleich nochmal unser nächstes Meeting? Frag die Volontäre! Denn wir haben den wöchent­lichen internen Newsletter erstellt – und deswegen auch stets den vollen Durchblick.

O wie Online: Online-Themen nehmen natürlich auch in der PR eine immer wichtigere Rolle ein. Aber zu Beginn meines Volon­ta­riats dachte ich: „SEO? Was ist das? Ist mir zu technisch und unkreativ, nichts für mich…“.  Doch mittler­weile finde ich den Bereich sehr spannend und für uns PRler unent­behrlich. Tatsächlich ist hier nämlich eine Mischung aus analy­ti­schem Denken und geschickter, kreativer textlicher Umsetzung gefragt – klingt doch gleich besser, oder?

P wie Pitch: Absolutes Highlight kurz vor Ende meiner Volon­tärs­aus­bildung: Ein Pitch stand an, und ich durfte meine Kollegen bei den Vorbe­rei­tungen unter­stützen, vor Ort mit dabei sein und dort sogar den poten­zi­ellen Kunden unsere Agentur präsen­tieren – auf Englisch. Wie viele Volontäre können das schon von sich behaupten?

Q wie Querdenken: Immer das Gleiche ist ja langweilig – daher gehört Kreati­vität und Querdenken zur guten PR dazu. Als Volontär kann man frischen Wind und neue Ideen einbringen und lernt aber gleich­zeitig auch einiges in Bezug auf Kreativ­tech­niken und Konzeptionsentwicklung.

R wie ruhig mal was auspro­bieren: Ob eine neue Blogreihe zu PR-Themen, ausge­fallene Social-Media-Kampagnen oder ein Startup-Fotowettbewerb zum Officehack des Sommers 2016 – als Volontär kann man sich auch mal kreativ austoben. Auch wenn mal etwas schief läuft, am Ende hat man doch immer was gelernt!

S wie Summer School: Teil meiner Ausbildung war auch eine viertägige PR-Weiterbildung. Lest in meinem Volo-Blog von der PR Summer School in Berlin.

T wie Texte, Texte, Texte: Ein Text ist nicht gleich ein Text. Es gibt die unter­schied­lichsten Arten – auch in der PR: von der Presse­mit­teilung und dem Fachar­tikel über Web-Texte und Social Media-Posts bis hin zu Newslet­ter­bei­trägen und Broschü­ren­texten. Aber egal um was es sich handelt, Texten ist einfach eine Leiden­schaft von mir. Von meinem Kollegen wurde ich deshalb schon liebevoll „Textma­schine“ genannt ;-).

U wie Unter­neh­mensblog: Sind wir nicht alle ein bisschen Blogger? Blogs sind wie der Sand am Internet-Meer. Klar, jeder kann jederzeit einen eigenen Weblog starten – ob zu Fashion, Food oder Fame. Aber wie man nachhaltig einen Unter­neh­mensblog betreibt und mit kreativen und anspre­chenden Beiträgen befüllt, ist nochmal eine ganz andere Sache. Während meines Volon­ta­riats ist der Blog zu einem meiner Stecken­pferde geworden – und mit diesem galop­piere ich nun auch schnur­stracks dem PR-Berater-Sonnenaufgang entgegen.

V wie Verteiler: Das Herzstück der Presse­arbeit mag es gehegt und gepflegt zu werden – und auch darum kümmerte ich mich als Volon­tärin. Um damit noch effizi­enter zu arbeiten, haben wir im letzten Jahr außerdem verschiedene profes­sio­nelle Verteiler-Tools kennen­ge­lernt, auspro­biert und das für uns beste herausgesucht.

W wie Website: Die Website ist eine ständige Baustelle eines Unter­nehmens – neue Text-Steine pflastern, laufende Verbes­se­rungs­ar­beiten durch­führen und Struk­turen optimieren. Auch hier durfte ich als Volon­tärin tatkräftig mitwerkeln und sowohl die factum-eigene Homepage als auch Kunden-Websites weiter­ent­wi­ckeln und pflegen.

X wie x‑mal vertippt (abre Hauot­sahce man knns lesen)

Y wie yes, I did it (und damit meine ich sowohl mein Volon­tariat, als auch diesen Blogbeitrag und, dass ich etwas für den Buchstaben Y gefunden habe ;-))

Z wie Zeit, die wie im Flug vergangen ist…

Mein Fazit: Es war ein sehr spannendes und abwechs­lungs­reiches, aber auch anstren­gendes Jahr. Zwischendrin steckte ich in einer kleinen Krise, ob es wirklich das richtige für mich ist – aber sowas gehört wohl dazu… Und am Ende kann ich sagen: Ja, das ist es! Ich habe in meinem PR-Volontariat bei factum allerhand erlebt, viel gelernt, meine Stärken und Schwächen erkannt und mich auch persönlich weiterentwickelt.

Nun heißt es: Volon­tärs­aus­bildung erfolg­reich abgeschlossen! Und: hallo PR-Berater-Leben 🙂

Sabrina Schöttler

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