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PR-Blog von factum

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Mehr als "nur" Text: Zahlen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dezember 2014

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Methoden der Statistik anstatt Lektüre von Rousseau oder Locke. So sahen große Teile meines Politikstudiums aus. Für mich, der das Mathematikabitur vermeiden konnte, zunächst nicht erfreulich. Texte verfassen – das war und ist meine Leidenschaft. Doch Statistik und Mathematik wurden zu den Fächern, die ich in der Uni am liebsten belegte. Ich führte komplexe statistische Analysen in meinen Arbeiten durch. Überraschenderweise bin ich als Volontär bei factum den Zahlen immer noch nicht „entkommen“.

Auch wenn es überraschen mag: Ich brauche in der PR tatsächlich nicht nur eine „gute Schreibe“. Vielmehr profitiere fast täglich von meinen Erfahrungen im Umgang mit Zahlen. In meiner Arbeit bei factum verfasse ich mehrheitlich Texte für Kunden aus dem Bereich Forschung und Technologie. Oftmals müssen komplizierte wissenschaftliche Fakten für Laien verständlich sein. Zahlen können helfen, Informationen darzustellen, die in Textform den unkundigen Leser überfordern. Gut aufbereitete Tabellen oder Infografiken gewinnen daher nicht umsonst auch im Journalismus immer mehr an Bedeutung. Auch in den Textformen in der PR– seien es Pressemitteilungen oder Websitetexte – sind Zahlen mittlerweile sehr wichtig.

Auch bei meinen Aufgaben im Bereich SEO komme ich bei factum viel mit Zahlen in Kontakt. Die Ergebnisse von Sichtbarkeitstests werden in Form von Graphen dargestellt. Die Veränderungen von Rankings und die Platzierung relevanter Keywords kann nur vollständig verstehen, wer mit Zahlen umgehen kann. Im Bereich SEO arbeitet das factum-Team mit Reportings, die die Auswirkungen die jeweiligen SEO-Maßnahmen über einen bestimmten Zeitraum hinweg abbilden. Ein Grundverständnis für Zahlen und deren verständliche Darstellung mitzubringen, ist für das Erstellen solcher Texte äußerst nützlich.

Als Volontär in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begegnen mir Zahlen immer wieder und überraschend häufig. Es sieht so aus, als ob sich PR-Berater in Zukunft noch häufiger mit der Interpretation und Darstellung von Zahlen auseinandersetzen müssen. Mich persönlich würde es freuen!

Bildrechte: © S. Hofschlaeger / pixelio