5 Tipps für das richtige PR-Budget
Kunden stellen sich oft die Frage, wie hoch ein Marketing- und PR-Budget sein muss. Die Antwort ist leider wie immer recht vage: Das hängt von vielen Faktoren ab! Trotzdem versuchen wir, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und kleine Hilfestellungen mit unseren Tipps zu geben.
1. Nur ausgeben, was man sich auch leisten kann
Ein Marketingbudget muss zum Unternehmen passen. Erzielt ein Start-up einen Umsatz von 500.000 Euro, ist eine Investition von 250.000 Euro in Marketing und Kommunikation in der Regel zu hoch. Bei einem Umsatz von 10 Millionen Euro können 250.000 Euro dagegen eher zu wenig sein.
Ein grober Richtwert liegt nach aktuellen Erhebungen im Durchschnitt bei rund 8 bis 9 Prozent des Jahresumsatzes. Die tatsächliche Höhe des Marketingbudgets hängt jedoch immer vom jeweiligen Unternehmen ab. Wird beispielsweise ein Produkt vertrieben, das eine große Reichweite erzielen soll, muss in vielen Fällen stärker investiert werden als bei einem Nischenprodukt mit kleiner Zielgruppe.
Neben der Frage nach dem passenden Marketing- bzw.PR-Budget geht es natürlich auch darum die richtige Agentur zu finden. Wie Sie die richtige Agentur finden, erfahren Sie in folgendem Beitrag.
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2. Ein höheres Budget bringt nur mit der richtigen Strategie mehr Wirkung
Mehr Budget führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Zwar können Zielgruppen mit höheren Investitionen oft besser erreicht werden, doch entscheidend ist, ob die richtigen Maßnahmen gewählt werden. Nur dann wird aus mehr Reichweite auch tatsächlich mehr Sichtbarkeit für Produkte und Dienstleistungen.
Wer auf die falschen Kanäle oder Formate setzt, verbrennt schnell viel Geld. Deshalb gilt: nicht blind mehr investieren, sondern Maßnahmen gezielt auswählen, breit genug testen, ihre Wirkung laufend messen und nicht funktionierende Aktivitäten frühzeitig beenden
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3. Teuer ist nicht immer besser
Eine teure Agentur ist nicht automatisch auch die bessere Agentur. Entscheidend ist vor allem, wie gut die Agentur zum Unternehmen, zu den Zielen und zum Thema passt. Fachliche Expertise im jeweiligen Bereich sollte dabei selbstverständlich sein.
Eine kleinere Agentur betreut Kund:innen mit einem Budget von 30.000 Euro unter Umständen enger und persönlicher, während ein solches Budget bei einer größeren Agentur möglicherweise eine geringere Priorität hat. Deshalb kommt es nicht nur auf Größe und Preis an, sondern vor allem auf die Qualität der Betreuung und auf die Personen, die Ihr Unternehmen am Ende tatsächlich begleiten.
4. Kund:innen bestimmen das Budget, aber nicht automatisch den Zielerfolg
Kund:innen bestimmen das Budget. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sich mit dem festgelegten Budget auch die gewünschten Ziele erreichen lassen. Entscheidend sind die Ausrichtung des Unternehmens, die Branche und die konkreten Kommunikationsziele. Sie bestimmen maßgeblich, wie hoch das Marketingbudget am Ende sein muss.
Es macht einen deutlichen Unterschied, ob eine neue Limonade deutschlandweit bekannt gemacht werden soll oder ob ein Prüfgerät für Datenübertragungen im Internet in 20 Fachmedien platziert werden soll. Je größer der Markt ist, je mehr Wettbewerber es gibt und je austauschbarer ein Produkt oder eine Dienstleistung wirkt, desto höher ist in der Regel der Marketingaufwand.
Für große Reichweite ist häufig ein höherer Anteil an Paid Media erforderlich. Earned Media kann die Glaubwürdigkeit stärken, bietet aber keine garantierte Platzierung. Genau deshalb sollte das Budget immer zur Zielsetzung und zum Marktumfeld passen.
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5. Erfolgskontrolle ist das A und O
Unabhängig von der Höhe des Budgets zählt am Ende, was damit tatsächlich erreicht wurde. Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld klare Ziele zu definieren, passende Kennzahlen festzulegen und Meilensteine als Zwischenschritte einzuplanen.
Nur so lässt sich fundiert bewerten, ob Maßnahmen angepasst, ausgebaut oder gestoppt werden sollten. Eine saubere Erfolgskontrolle hilft außerdem dabei, Budgets künftig realistischer zu planen und Investitionen gezielter auf wirksame Maßnahmen zu verteilen.
Fazit: Ein gutes Marketingbudget folgt keiner starren Formel
Ein gutes Marketingbudget orientiert sich nicht an pauschalen Annahmen, sondern an realistischen Zielen, Marktbedingungen und messbaren Ergebnissen. Unternehmen, die ihr Budget passend zu ihrer eigenen Situation planen, Maßnahmen strategisch steuern und Erfolge konsequent kontrollieren, schaffen die beste Grundlage für nachhaltige Sichtbarkeit.