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PR-Blog von factum

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Als Geisteswissenschaftler auf dem Arbeitsmarkt

Dezember 2014

Carina-web

Das ewige Leid des Geistes-, Kultur- oder Sozialwissenschaftlers: Man studiert Soziologie, Geschichte oder Romanische Philologie und hört dann immer „Welche Jobchancen hat man denn damit?“

Doch diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Geisteswissenschaftler verfügen in der Regel nicht wie beispielsweise Ingenieure oder Betriebswirtschaftler über Branchenkenntnisse und kaufmännisches oder technisches Wissen. Damit bildet die Uni nicht direkt für den Arbeitsmarkt aus. Vieles liegt in der eigenen Hand und dazu zählt vor allem die Berufserfahrung. Und genau deshalb lässt sich die Frage, wie gut das Studium auf den Arbeitsmarkt vorbereitet, so nicht beantworten.

Dass mein Studium der Phonetik und Sprachsignalverarbeitung zwar immer interessant war, aber nicht Inhalt meiner zukünftigen Arbeit sein würde, war mir recht früh klar. Doch das Studium abzubrechen, kam nicht in Frage. Ich wollte erst mal sehen, was noch möglich war. So kam ich vor ca. 3,5 Jahren zu meinem PR-Praktikum bei factum. Während dieser Zeit gewann ich ein Bild von der Arbeit in einer PR-Agentur generell und der Agentur factum im Speziellen und konnte sagen: „Das kann ich mir für mich wirklich vorstellen“. Ich lernte in einem Team zu arbeiten, auf Wünsche der Kunden einzugehen, mich zu organisieren. Zudem lernte ich auch schon, was es heißt Kontakte zu knüpfen. Über meine Arbeit bei factum kam ich schließlich zu einem Werkstudentenjob bei der Fraunhofer-Gesellschaft. Bis zum Studienabschluss blieb ich stets in Kontakt mit meinen ehemaligen factum-Kollegen und so kam es, dass ich hier im September mein Volontariat begonnen habe.

Ohne mein Praktikum, ohne meine Aktivität auf dem Arbeitsmarkt schon während des Studiums, hätte ich nach meinem Abschluss keinen so problemlosen Berufseinstieg gehabt. Man muss sich eben im ersten Schritt beweisen, dann wird einem der nächste Schritt ermöglicht.

 

Wie auch bei Sabrina alles mit einem Praktikum angefangen hat und wie sich PR und Jura verbinden lassen, lest ihr im factum-Blog. 

Bildrechte: ©  Mark Volz