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PR-Blog von factum

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5 Tipps für das richtige PR-Budget

Juli 2019

Joerg

Kunden stellen sich oft die Frage, wie hoch ein Marketing- und PR-Budget sein muss. Die Antwort ist leider wie immer recht vage: Das hängt von vielen Faktoren ab! Trotzdem versuchen wir, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und kleine Hilfestellungen mit unseren Tipps zu geben.

 

 

1.  Nur ausgeben, was man sich auch leisten kann

Ein Budget muss zu Einem passen. Wenn ein Startup 500.000 Euro Umsatz macht, ist eine Investition von 250.000 Euro in Marketing und Kommunikation zu viel. Bei 10 Millionen Euro Umsatz sind 250.000 Euro vermutlich zu wenig. Der Richtwert sollte zwischen 4 und 15 Prozent des Jahresumsatzes liegen. In dieser Größenordnung bewegt sich üblicherweise das Marketingbudget. Die endgültige Zahl hängt allerdings letztendlich vom Unternehmen ab. Wird beispielsweise ein Produkt vertrieben, das eine große Reichweite erzielen soll, muss in den meisten Fällen mehr investiert werden als etwa in ein Nischenprodukt mit einer kleinen Zielgruppe.

 

2.  Viel hilft viel

Auch wenn dieser Satz in vielen Bereichen nicht passt, in der PR und im Marketing trifft er in den meisten Fällen zu. Denn mit mehr Budget können die Zielgruppen besser erreicht werden, was natürlich zu mehr Sichtbarkeit für die eigenen Produkte und angebotenen Dienstleistungen führt. Allerdings müssen selbstverständlich die richtigen Maßnahmen gewählt werden, um einen maximalen Effekt zu erzielen. Mit den falschen Mitteln wird oft viel Geld verbrannt. Aus diesem Grund lautet die Devise: eher breit streuen, um nicht zu rutschen. Und vor allem Maßnahmen schnell abschalten, wenn sie nicht funktionieren.

 

3.  Teuer ist nicht immer besser

Es ist nicht so, dass die teure Agentur auch die bessere Agentur ist. Es kommt vor allem darauf an, wie sehr die Agentur den Kunden will (im Thema sollte die Agentur sich immer auskennen). Eine kleine Agentur wird den Kunden mit dem 30.000 Euro-Budget vermutlich auf Händen tragen und alles tun, um ihn zu behalten, während es eine große Agentur auch gut verschmerzen kann, wenn sie den Kunden wieder verliert. Aus diesem Grund ist es nicht nur wichtig, wie groß und wie teuer die Agentur ist, sondern letztendlich, wie gut die Person aus der Agentur ist, die einen am Schluss betreut.

 

4.  Kunden bestimmen das Budget

Kunden bestimmen das Budget! Das heißt aber leider nicht, dass der Kunde mit dem festgelegten Budget auch die gewünschten Ziele erreichen kann. Entscheidend sind Ausrichtung bzw. Branche des Kunden und seine Kommunikationsziele. Denn sie bestimmen, wie teuer das Ganze am Schluss werden muss. Es ist ein Unterschied, ob ich eine neue Limo deutschlandweit bekanntmachen möchte oder ein Prüfgerät für Datenübertragungen im Internet an 20 Fachmedien kommuniziere. Je größer der Markt ist, je mehr Wettbewerber es gibt und je weniger Alleinstellungsmerkmale ein Produkt oder Dienstleistung besitzen, um so teurer wird das Marketing. Der Grund dafür ist u.a., dass beispielsweise der Anteil an Paid Media (z.B. Anzeigen) deutlich größer sein muss als an Earned Media (z.B. PR), um die gewünschte Reichweite zu erzielen.

 

5.  Erfolgskontrolle ist das A und O

Ganz egal wie hoch das Budget ist, am Ende des Tages zählt, was damit erreicht wurde. Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld klare Ziele zu definieren und auch Milestones als Zwischenschritte einzubauen. Denn nur dann kann abgeschätzt werden, ob Maßnahmen geändert, die Zusammenarbeit fortgeführt werden soll bzw. wann ein vorzeitiger Stopp eingelegt werden muss.

 

Neben der Frage nach dem passenden Marketing- bzw.PR-Budget geht es natürlich auch darum die richtige Agentur zu finden. Wie ihr die richtige Agentur findet, erfahrt hier in folgendem Beitrag. Und wer sich nun fragt was eine PR-Agentur eigentlich macht ist hier genau richtig.