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PR-Blog von factum

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Influencer Marketing: Influencer als Multiplikatoren für elektronische Mundpropaganda in der PR

Dezember 2016

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Das Trendthema Influencer Marketing ist aktuell in aller Munde. Influencer Marketing sorgt mit seinen Millionenbudgets für Furore. Im PR-Bereich stecken diese Entwicklungen noch in den Kinderschuhen. Hier liegt eine Menge Potential brach. Warum Blogger und Social-Media-Influencer aber auch für die PR interessant sind und was bei einer Zusammenarbeit wichtig ist, zeigt unser Blogbeitrag.

Unternehmen und Institutionen haben auf der Suche nach öffentlicher Aufmerksamkeit schon von jeher auf die Zusammenarbeit mit wichtigen Multiplikatoren gesetzt, vorrangig auf die Reichweite traditioneller Medien. Doch das Mediennutzungsverhalten hat sich fundamental gewandelt. Influencer Marketing heißt: Es sind neue Meinungsmacher auf der Bildfläche erschienen, die das Vertrauen von Rezipienten auf sich ziehen. Darunter vor allem Blogger und Social Media Influencer.

Was können Unternehmen tun, um vom Einfluss und von der Reichweite dieser wichtigen Meinungsmacher und Multiplikatoren zu profitieren? Um das Terrain  für die eigene PR zu sondieren und zu auszutesten, empfiehlt es sich mit sogenannten Micro Influencern zu starten. Darunter versteht man jene mit weniger als 1.000 Followern, die in der Regel über eine sehr treue, themenaffine Followerschaft verfügen, die gezielt angesprochen werden kann. Die Follower setzen sich häufig zwar überwiegend aus Familie, Freunden und Bekannten zusammen, der Vertrauensfaktor und die Interaktionsrate des Influencers ist jedoch dementsprechend höher. Was beim Thema Influencer nämlich oft übersehen wird ist, dass trotz allem die stärkste Einflussnahme auf Menschen von Personen aus ihrem persönlichen Umkreis ausgeht. Laut einer Twitter Studie vertrauen Follower ihren favorisierten Influencern allerdings in einem Maß wie sonst nur ihren besten Freunden.

Das entscheidende bei der Auswahl des Influencers für PR-Zwecke ist also nicht zwingend die Anzahl an Followern, sondern vielmehr die Frage ob der Onlineakteur über Expertise auf einem bestimmten Gebiet verfügt und bei seinen Followern großes Vertrauen genießt. Besonders interessant bei der Arbeit mit Social Media-Akteuren ist die unmittelbare Messbarkeit des Erfolgs durch „social signals“ wie Likes, Kommentare oder der Zuwachs an Followern.

 

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Bildrechte: © pepsprog / pixelio