Sobald ich erzähle, dass ich Kommu­ni­ka­ti­ons­ma­nagement studiere und aktuell in einer PR-Agentur mein Praktikum absol­viere, bekomme ich oftmals den Satz zu hören „Oh, du machst also Werbung“. Dann muss ich meist schmunzeln und daraufhin fällt mir oft der Satz ein „Tue Gutes und rede darüber“. Denn das beschreibt die Arbeit eines PR-Beraters ziemlich passend. Wir machen vieles, aber keine Werbung!

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Worin liegt denn nun eigentlich der Unter­schied zwischen Öffent­lich­keits­arbeit und Werbung? Diese Frage habe ich mir auch vor meinem Studium gestellt, doch jetzt nach vier Semestern und zwei Praktika in der PR-Branche ist mir der Unter­schied um einiges klarer geworden, denn der Teufel steckt bekann­ter­maßen im Detail. PR hat zum Ziel, ein positives Image aufzu­bauen, Vertrauen und Akzeptanz zu schaffen und der Öffent­lichkeit trans­pa­rente Infor­ma­tionen bereit­zu­stellen. PR ist aller­dings noch viel mehr. PR sucht den Dialog mit der Öffent­lichkeit, während Werbung viel mehr ein einsei­tiger Kommu­ni­kator ist. Werbung ist eher absatz­ori­en­tiert und möchte primär den Umsatz steigern. Ein weiterer und für mich ein ganz entschei­dender Unter­schied ist, dass hinter PR wirklicher und ehrlicher Inhalt und Geschichten stecken, hinter Werbung hingegen meist nur ein Produkt. Eines jedoch haben beide gemeinsam, sie wollen Aufmerk­samkeit schaffen.

Zusam­men­fassend kann man sagen: Wir Öffent­lich­keits­ar­beiter kommu­ni­zieren Themen und Inhalte von Unter­nehmen in die Öffent­lichkeit und noch ein kleines bisschen mehr, im Marketing hingegen wird Werbung für ein Unter­nehmen gemacht.

Tamara Hamann

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