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PR-Blog von factum

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PR für B2C und B2B? Sry?

Juli 2017

Pr-fuer-b2b-und-b2c

B2B und B2C? Schon einmal gehört, aber nie nachgeschlagen? Dann geht es euch so wie mir zunächst. Als Praktikantin bei factum habe ich die Möglichkeit gehabt, meinen Horizont zu erweitern und mich mit den Begrifflichkeiten zu beschäftigen. Der folgende Blogbeitrag wird euch die B2B- und B2C-Kommunikation vorstellen sowie auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider in der PR-Arbeit eingehen.

 

Der Business-to-Consumer-Bereich (B2C) fokussiert die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und dem Konsumenten, beispielsweise durch die direkte Ansprache des Endverbrauchers mittels Medien, Websites oder Social Media-Kanälen. Ständig kommen wir im Alltag mit der B2C-Kommunikation in Kontakt, sei es in Form von Anzeigen, Postern oder Flyern, auch wenn wir uns dessen oft gar nicht bewusst sind.

In der B2C-PR geht es insbesondere darum, eine Beziehung zwischen dem Unternehmen, beziehungsweise seinem Produkt, und dem Endverbraucher herzustellen. Wie kann man diese Kommunikation herstellen und gestalten? An dieser Stelle setzt die PR-Arbeit für den B2C-Bereich ein. Bei der Kommunikation stehen besonders Allgemeinmedien im Fokus wie Tageszeitungen, Magazine, Radio oder Fernsehen. Ziel ist es, sowohl den Bekanntheitsgrad des Produktes zu erhöhen als auch das Interesse und Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Da die Kunden aber zunehmend auch neue Kommunikationswege wie Twitter, Facebook oder Snapchat nutzen, sollte die PR-Arbeit auch auf diesen Kanälen stattfinden. Anders als klassische Kommunikationswege bieten die neuen Medien außerdem die Möglichkeit, in einen Dialog mit den eigenen Zielgruppen zu treten und in Echtzeit über Neuigkeiten zu informieren. Denn schließlich ist die Konkurrenz groß und jeder Anbieter muss versuchen, sein Produkt oder seine Dienstleistung bestmöglich von den anderen hervorzuheben. Die Sprache der B2C-Kommunikation darf aber ruhig auch mal spielerisch, witzig und einfallsreich sein, um das Interesse und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. Je nach Zielgruppe und Produkt sollte die Sprache variieren:  Bei einer besonders jungen Zielgruppe und einem Trendprodukt kann auch mal Jugendsprache verwendet werden. 

 

Der Business-to-Business-Bereich (B2B) meint im Gegensatz dazu die Beziehung zwischen mindestens zwei Unternehmen und ist das, was ich zuvor unter Geschäftsbeziehungen verstanden habe. Anders als beim B2C wird das Produkt oder die Dienstleistung nicht dem Endverbraucher, sondern einem Unternehmen angeboten.

Schon längst beschränkt sich die PR-Arbeit im B2B-Bereich nicht nur darauf, Pressemitteilungen zu versenden oder Anzeigen in Fachzeitschriften oder Kundenmagazinen zu veröffentlichen. Auch im B2B-Bereich halten die neuen Medien zunehmend Einzug, sodass in der B2B-Kommunikation diese Kanäle ebenso bespielt werden müssen. Es ist sicherlich eine Herausforderung der PR-Arbeit im B2B-Bereich eine Balance zwischen der klassischen PR-Arbeit und den neuen Medien zu halten. Auch wenn zunehmend letztere fokussiert werden, darf nicht vorausgesetzt werden, dass dieser Trend bei allen angekommen ist. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen setzen oftmals auf traditionelle PR-Arbeit. Anders als im B2C-Bereich kann die Sprache in der B2B-Kommunikation rationaler sowie inhaltlich tiefgehender sein und darf auch ruhig Fachausdrücke beinhalten – eben immer angepasst an die jeweilige Zielgruppe und die -medien.

Ich hoffe, mein Blogbeitrag konnte euch zeigen, inwieweit sich Adressat, Sprache und Kommunikationskanäle im B2B- und B2C-Bereich unterscheiden. Es gibt sicherlich noch weitaus mehr Unterschiede, aber zumindest die grundlegenden Unterscheidungsmerkmale sollte ihr jetzt kennen.

 

Wer noch mehr wichtige PR-Begriffe verstehen möchte oder wissen will, was Native Adversiting bedeutet, sollte auf den jeweiligen Blogbeiträgen vorbeischauen.