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Öffentlichkeitsarbeitsarbeit 2.0: digitale Pressearbeit als Boost für euer Startup

Juli 2019

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Die Öffentlichkeitsarbeit befindet sich im Wandel: Die Nutzung der „klassischen Medien“ nimmt ab, neue Kanäle kommen auf und aus klassischer Pressearbeit wird Öffentlichkeitsarbeit 2.0. Die Kommunikation mit Zielgruppen wird schnelllebiger und interaktiver. Wie ihr die neuen Formen der Kommunikation nutzen könnt und welche Herausforderungen euch bevorstehen, erklärt Agenturchef Jörg Röthlingshöfer.


Digitale Öffentlichkeitsarbeit – Größere Reichweite und neue Darstellungsformen

Das Internet ist die Informationsquelle Nummer eins – für Privatpersonen, Kunden, Investoren oder Journalisten ist es die erste Anlaufstelle, um Auskünfte über ein Thema oder ein Unternehmen zu finden. Wenn ihr die digitale Öffentlichkeitsarbeit also richtig angeht, könnt ihr hier viele Menschen mit eurer Botschaft erreichen. Mit Veröffentlichungen auf Blogs, Online-Magazinen, Presseportalen und Social-Media-Plattformen transportiert ihr euer Startup, euer Produkt oder eure Idee und erreicht so eine enorme Reichweite. Und so bietet das World Wide Web auch für Nischenthemen eine Plattform. Denn auch Zielgruppen, die sich für eher ungewöhnliche Themen interessieren, sind hier auf der Suche nach Neuigkeiten und interessanten Inhalten.

Haben eure Zielgruppen euch im Internet erst mal gefunden, könnt ihr eure Ideen und Produkte über die eigene Website und Social-Media-Kanäle noch einmal auf ganz andere Weise präsentieren, zum Beispiel über Videos, Podcasts und aussagekräftige Bilder. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Konzentriert euch lieber auf einige wenige Kanäle, die ihr auch gut betreuen könnt und auf denen auch eure Zielgruppen aktiv sind. Oder ihr positioniert euch durch Gastbeiträge in branchenrelevanten Blogs und Online-Magazinen als Experte in eurer Branche. Eine große Chance dabei: Ihr könnt eure Themen durch den Einsatz von Audio, Video und Co. zu lebendigen Geschichten machen. Natürlich erreicht ihr über das Internet auch viele Menschen, die nicht zu eurer Zielgruppe gehören, dem Streuverlust kann man hier aber mit gezielter Pressearbeit ebenso entgegenwirken, wie im Printbereich.

Mit den richtigen Bloggern und Influencern eure Zielgruppe erreichen

Ihr seid nicht unbedingt ein Social-Media-Genie und allein der Gedanke an soziale Medien bringt euch ins Schwitzen? Kein Problem: Das Schöne an der Öffentlichkeitsarbeit 2.0 ist, dass es eigentlich zu jedem Themengebiet Blogger und Influencer gibt, die als Multiplikatoren für euer Unternehmen agieren können. Wichtig ist die Wahl des richtigen Influencers: Wie regelmäßig postet er, wie ist die Interaktion mit den Followern und vor allem - passen die Follower zu eurer Zielgruppe? Mit den richtigen Bloggern und Influencern könnt ihr euren Themen einen gewaltigen Anschub geben.

Wie erfolgreich eure Strategie dann tatsächlich ist, könnt ihr über das Internet schnell und einfach herausfinden. Während im Printbereich vor allem die Auflagenzahl als Ergebnisdokumentation dient, gibt es Online unzählige Möglichkeiten, um den Erfolg eurer Online-Kommunikation zu messen: Seitenaufrufe, Seitennutzer, Gefällt-mir-Angaben, Verlinkungen und viele mehr. Aber nicht alle diese Kennzahlen sind für euch wirklich relevant. Überlegt euch gut, was für euch wichtig ist und welche Kennzahlen das auch wirklich ausdrücken. Habt ihr die erst einmal ausgewählt, könnt ihr eure Online-Kommunikation danach ausrichten, welche Inhalte funktionieren und welche man noch verbessern muss.

Unbegrenzte Informationsmöglichkeit – Fluch oder Segen?

Die Schnelligkeit und die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des Internets können aber auch zu einer Herausforderung werden. Nämlich dann, wenn etwas schiefgeht. Wenn zum Beispiel euer Produkt nicht ordnungsgemäß funktioniert, es Datenschutz-Pannen oder Geldprobleme gibt. Solche schlechten Nachrichten verbreiten sich im Internet rasant und können schnell einen „Shitstorm“ auslösen. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall einen Plan haben, wie ihr in einem Krisenfall reagieren wollt. Um eure Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten ist es deshalb auch wichtig, eure eigenen Inhalte sorgfältig zu erstellen und fremde Artikel und deren Quellen gut zu prüfen, bevor ihr die Information verbreitet.

Die Zukunft eurer Startup Kommunikation

Im Endeffekt kann jede Herausforderung auch eine Chance sein, solange ihr richtig damit umgeht. Um in der Inhaltsflut des Internets nicht unterzugehen, müsst ihr euer Unternehmen klar positionieren und ihm eine Persönlichkeit verleihen. Hier lautet das Rezept zum Erfolg: Authentische Geschichten und gutes Storytelling. Außerdem ist eine digitale Kommunikation nicht alles: Erst die Verknüpfung mit klassischer Öffentlichkeitsarbeit verankert euch online und offline in den Köpfen eurer Zielgruppe.

Auf Fuer-Gruender.de findet ihr den ganzen Beitrag von unserem Startup-Experte Jörg Röthlingshöfer. Ihr habt noch mehr Fragen zum Thema Startup? Auf unserem Blog könnt ihr nachlesen, wann ihr für eure Pressearbeit eine PR-Agentur mit ins Boot holen solltet oder wie ihr finanzielle Unterstützung für eure Ideen bekommt.