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PR-Blog von factum

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Das Volontariat als perfekter Einstieg in die PR-Branche

Januar 2020

Volontärinnen-factum

Im Interview lassen Kathi und Steffi ihr Volontariat bei factum Revue passieren: Welche persönlichen Highlights, Ups and Downs oder gar verrückte Momente gab es und welche Learnings konnten daraus gezogen werden? Ebenso schildern euch die beiden, warum sie diesen Einstieg in die PR-Branche gewählt haben und ob ihre Erwartungen erfüllt wurden. Offen, ehrlich und mit einem kleinen Augenzwinkern.

Warum habt ihr euch für ein Volontariat bei factum entschieden und welche Erwartungen hattet ihr an diesen neuen Job?

Steffi: „Nach meinem Studium habe ich mir die Frage gestellt, was ich machen möchte und welchen Weg ich einschlagen soll. Durch die Erfahrungen, die ich während meiner Werkstudentenjobs, Praktika und dem Studium im Bereich Marketing, PR und Kommunikation gesammelt habe, war mir klar, die PR-Branche ist das Richtige für mich! Doch ich war unsicher, ob ich tatsächlich direkt einsteigen oder lieber nochmals alle Facetten und verschiedenen Stationen der PR-Arbeit in der Praxis durchlaufen sollte. Ich beschloss: Hey, ich besitze zwar bereits ein gutes, fundiertes Handwerkszeug, doch das strategische Fingerspitzengefühl und die sichere Routine fehlen mir noch. So absolvierte ich zuerst ein Praktikum bei factum, fand heraus, dass die Arbeit hier super viel Spaß macht und startete sogleich auch schon mein Volontariat. Meiner Ansicht nach ist ein Volontariat der perfekte Einstieg vom Studenten- ins Arbeitsleben.“

Agentur-Alltag: Klischee vs. Reality

Es gibt ja unzählige Mythen rund um den Agentur-Alltag, könnt ihr diese durchweg bestätigen und welche klaren Pluspunkte seht ihr gegenüber einem klassischen Unternehmen?

Kathi: „Also eines ist der PR-Alltag auf jeden Fall: abwechslungsreich und kreativ. Kein Tag gleicht dem anderen. Man muss keineswegs tagein, tagaus die gleichen Aufgaben erledigen – das sehe ich definitiv als dickes Plus! Das Klischee der Freigeister, die den ganzen Tag nur am Kickertisch spielen und dann abends um acht das Arbeiten anfangen, kann ich so nicht bestätigen. Klar unternehmen wir gerne etwas und läuten gemeinsam den Feierabend ein, aber in erster Linie muss natürlich jeder seine Arbeit erledigen und seine ToDos im Blick haben. Ist hier alles im grünen Bereich, so setzen wir uns aber gerne auch auf ein oder zwei Gläser Wein zusammen. Zu dem Vorurteil, dass alle PR-Berater nachtaktive, schlecht bezahlte Workaholics und Einzelkämpfer sind, kann ich ganz klar sagen: nein. Bei uns gibt es klare, geregelte Arbeitszeiten, eine gerechte Bezahlung und einen Überstundenausgleich. Also keine Panik! Falls jemand beispielsweise zum Schreiben aber doch mal ein anders Umfeld und komplette Ruhe braucht, gibt es flexible Arbeitszeiten-Regelungen und Mobile-Work-Möglichkeiten. Zum Thema Einzelkämpfer kann ich sagen: Das kann langfristig in einer PR-Agentur nicht klappen, denn schließlich arbeitet man meist in Projektteams zusammen. Bei factum wird der Teamgedanke grundsätzlich großgeschrieben.“  

Know-How von der Pike auf

Was schätzt ihr besonders an der Ausbildung bei factum?

Steffi: „Ich wurde von Anfang an aktiv in den Arbeitsalltag eingebunden und lernte die PR-Arbeit von der Pike auf kennen. Zudem durfte ich schnell eigenständige Aufgaben und kleinere Projekte übernehmen. Anfangs war das natürlich auch eine große Herausforderung für mich, denn das forderte ein strukturiertes, eigenes Zeitmanagement, die Koordination von Aufgaben und dabei gleichzeitig das Budget im Blick zu haben und Verantwortung zu übernehmen. Doch das stärkte mich natürlich enorm – dafür bin ich sehr dankbar! Was die Ausbildung bei factum auszeichnet? Ich denke es ist die Mischung aus „ins kalte Wasser geworfen werden“, sich dabei selbst ein Bild machen und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen sowie dem Rückhalt der Kollegen und ausführlichen Schulungen.“

Das Volontariat - ein Hürdenlauf?

Als Newbie in einer neuen Agentur ist es vollkommen klar, dass man noch nicht mit allen Prozessen und Werkzeugen der PR vertraut ist. Gab es bestimmte Hürden oder Herausforderungen, denen ihr euch stellen musstet?

Kathi: „Ich bin kein absoluter Agentur-Neuling, das hat mir sicherlich meinen Einstieg bei factum erleichtert. Durch verschiedene Praktika, Werkstudentenjobs, etc. konnte ich schon früher Agentur-Luft schnuppern und war deshalb mit den grundsätzlichen Abläufen vertraut. Ich glaube aber, dass für die meisten das Zeitmanagement eine Hürde ist, weil man sich erst daran gewöhnen muss, seinen Arbeitsalltag auf die verschiedenen Kunden aufzuteilen. Aber genau dafür ist das Volo ja da, um zu lernen und seine eigenen Erfahrungen zu machen.“

#craziestmoments, die wir wohl nie vergessen werden!

Abgefahrene, verrückte Geschichten gibt es bestimmt in jedem Unternehmen zu erzählen. Doch welche haben es euch besonders angetan und bringen euch immer wieder zum Schmunzeln?

Steffi: „hmm… also da gibt es eher einige kleine, lustige Momente. Selbstverständlich gehören unsere regelmäßigen Horoskop- und Aszendent-Deutungen dazu! So wurde mir zu Beginn meines Volos gleich offengelegt, dass ich ein belastbares Arbeitstier sei und eher den sozialen Kontakt meiden würde. Ähnliches kam bei meinen Kollegen heraus. Wir stellten uns also die Frage: Wählt unser Chef die Mitarbeiter vielleicht nach diesem Schema aus? Das wäre ja genial! Wir wissen es bis heute nicht, oder doch? ???? Auch das Bild der Fetisch-Puppe, die während unseres Sommerfests auf dem Buffet-Tisch stand, werde ich wohl nie vergessen. Jetzt klingt das gewiss etwas skurril und zwielichtig, aber keine Panik, nur dieses eine Element war etwas verstörend. Der Rest der Party war bis ins kleinste Detail à la Gatsby-90s-Mix dekoriert. Es war legendär! Ich könnte ewig so weiter machen, es gäbe noch genug zu erzählen, vom originellen Namens-Dreher, der penetrant bei jeder E-Mail fortgeführt wurde (Gruß an Damona) bis hin zum vierseitigen, per Hand verfassten Blogbeitrag, inklusiver Korrekturen und Schmiererein.“

Kathi: Mein wohl skurrilster Moment während meines Volos war, als ich eine Bewerbung für die IGW Startup-Days bekommen habe, diese geöffnet habe und mir erstmal zwei Nackte entgegengeblickt haben (gute Idee, YouFlake!). Auf das war ich definitiv nicht gefasst! Nicht ganz so verrückt, aber eine Aufgabe, die mich das komplette Volontariat begleitet hat: den Leuten hier zu erklären, wo ich herkomme. Irgendwie wurde ich ständig nach Niederbayern oder Oberfranken gesteckt. Ich bin aber Oberpfälzerin und erkläre seit Dezember 2018 regelmäßig, wo dieses ominöse Kulmain eigentlich liegt. Langsam ist das aber glaube ich in den Köpfen angekommen. Ich denke, dass mich meine oberpfälzerische Mundart à la #ölf, #göld und allerlei weiterer ou-Laute dann wohl doch enttarnt haben.

1 Jahr, unzählige Stunden und viele Kaffeetassen später

Wir beide sind uns auf alle Fälle einig, dass wir während unseres einjährigen Volontariats bei factum einiges gelernt haben, viel Spaß gemeinsam hatten und dankbar sind für all die Erfahrungen und Herausforderungen. Die Zeit ist im Nullkommanichts verflogen und hat uns die Sicherheit für die Arbeit als zukünftige PR-Beraterinnen gegeben. Merci to all of you! 

Wenn auch du Lust bekommen hast auf ein Volontariat bei factum, freuen wir uns über deine Bewerbung. Außerdem zeigt euch Kathi auf unserem Blog, was eine Volontärin eigentlich auf einer Messe macht.