Die Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen  sind schon lange Teil unseres Leistungsspektrums

In einem früheren Blogbeitrag haben wir bereits die Potentiale, aber auch die Herausforderungen digitaler Veranstaltungen  erklärt. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten und auch die unterschiedlichsten Gründe und Gelegenheiten, um Menschen digital zusammenzubringen. Wir stellen euch einige digitale Veranstaltungsformate vor, zeigen euch, wo die Unterschiede liegen und wann welches Format sinnvoll ist.

 

Das Online-Seminar

Die Meisten kennen es als „Webinar“. Doch Vorsicht! Was viele nicht wissen: Der Begriff ist seit 2003 geschützt und bei seiner unrechtmäßigen Nutzung können Abmahnung drohen. Wir verwenden daher die Bezeichnung „Online-Seminar“. Um was es sich dabei handelt, ist relativ selbsterklärend: Ein Seminar, das online angeboten und durchgeführt wird. In einem Online-Seminar können sich die Teilnehmenden mithilfe eines Video-Tools von überall aus via Internet einloggen. Diese Art der digitalen Veranstaltung findet in der Regel live statt, sodass die Zuschauer:innen sich interaktiv daran beteiligten können. Die meisten Tools haben bereits Funktionen integriert, die es etwa möglich machen, einzelne Teilnehmende für alle hörbar sprechen und mitdiskutieren zu lassen, gezeigte Dateien zu bearbeiten oder schriftlich Fragen zu stellen. Daher eignet sich das Format besonders gut für Schulungen, Fortbildungen oder Workshops. Meist werden solche Online-Seminare auch aufgezeichnet und den Teilnehmenden im Nachgang zur Verfügung gestellt. So können sie sich komplexere Sachverhalte wiederholt ansehen oder auch verschiedene Fakten und Informationen erneut abrufen.

 

 

Ein wichtiger Tipp, den wir aus unserer Erfahrung heraus mitgeben wollen: Dadurch, dass der:die Veranstalter:in eines solchen Online-Seminars durch die Interaktivität nicht nur Daten sendet, sondern auch empfängt, sollte auf ausreichend Internetbandbreite geachtet werden – das gilt sowohl für die Download- als auch die Upload-Geschwindigkeit. Idealerweise wird während der gesamten Durchführung des Online-Seminars kabelgebundenes Internet genutzt.

Auf unserem Blog findet ihr weitere Tipps und Eindrücke, wie man Veranstaltungen organisiert 

Webcast

Auch der Webcast folgt – wie das Online-Seminar – dem Prinzip der One-to-Many-Kommunikation, das heißt, die Videoübertragung erfolgt von einem bzw. wenigen Sender:innen an mehrere Empfänger:innen. Der größte Unterschied jedoch ist es, dass Webcasts wenig bis gar keinen Fokus auf Interaktion mit den Teilnehmenden legen: Der Sender sendet und das Publikum hört zu. Diese Form der digitalen Veranstaltung wird daher vor allem für Vortragsformate oder reine Informationsveranstaltungen genutzt. Webcasts sind daher für den Abruf on demand ebenso geeignet, wie als Live Event. Die Anzahl der Zuschauer:innen kann bei Webcasts deutlich höher ausfallen, da diese ja lediglich konsumieren und nicht aktiv teilnehmen. Ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung ist damit auch bei großem Publikum einfach zu realisieren.

Hybride Events

Eine Sonderform der digitalen Veranstaltung ist das hybride Event. Es bezeichnet eine physisch vor Ort stattfindende Veranstaltung, die durch zahlreiche digitale Begleitformate ergänzt wird, wie natürlich der Live Stream von Vorträgen, Diskussionsrunden und anderem Bühnenprogramm über das Internet. So können Menschen völlig ortsungebunden über die Social-Media-Kanäle des:der Veranstalter:in oder auf einer eigens angelegten Veranstaltungswebsite am Event teilnehmen.

Der Live Stream kann zudem um zahlreiche interaktive Elemente erweitert werden. Das Publikum kann so etwa während oder auch bereits vor der Veranstaltung Fragen und Anregungen teilen, an Umfragen teilnehmen und damit direkt auf die Inhalte des Events Einfluss nehmen. Den Teilnehmenden bietet sich damit eine ähnlich unmittelbare Erfahrung wie den Gästen vor Ort.

 

 

Hybride Events sind durch den doppelten Aufwand – nämlich der Umsetzung einer klassischen Vor-Ort-Veranstaltung und gleichzeitig der Realisierung zahlreicher digitaler Elemente – um einiges kostenintensiver. Der große Vorteil allerdings: Sie können ein deutlich breiteres Publikum aus der ganzen Welt erreichen und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Manch einer bevorzugt nach wie vor die klassischen Veranstaltungsformate vor Ort, andere sind dankbar für die große Zeitersparnis, die sich durch die digitale Teilnahme ergibt. Diese Art des digitalen Events kann zum Beispiel für Großveranstaltungen wie Messen oder auch für Unternehmen, die weltweit Standorte haben und die gesamte Belegschaft mit einbeziehen wollen, geeignet sein.

In unseren News verraten wir euch, wie eine digitale Preisverleihung  aussehen könnte.

Dies ist nur ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten, die digitale Veranstaltungsformate bieten können. Man darf gespannt sein, welche Formate sich noch entwickeln und vor allem langfristig durchsetzen werden.

Paloma López

Junior PR-Beraterin

erobert gerne neue Welten – ob bei ihrem Auslandsaufenthalt in Teneriffa, bei der Entdeckung literarischer Welten in ihrem Studium oder jetzt als Volontärin bei factum. Nach ihrem Bachelor-Abschluss in Germanistik an der LMU unterstützte uns das waschechte Münchner Kindl zunächst als Werkstudentin im Backoffice. Nun taucht sie ganz in die Welt der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein und freut sich auf die neuen Herausforderungen, die auf sie zukommen.

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