In der Öffent­lich­keits­arbeit stehen Texte und deren Inhalte im Vorder­grund. Aller­dings ist die Aussa­ge­kraft des Geschrie­benen manchmal nicht genug. Immer werden Bilder und Fotos verwendet, um die Aufmerk­samkeit des oder der Leser:in zu wecken und den Inhalt visuell zu ergänzen.

Welche Funktionen müssen Fotos und Bilder in der PR erfüllen?

In erster Linie müssen Bilder den Text unter­stützen; jedoch muss ein Foto beispiels­weise auch ohne Text funktio­nieren. Das heißt Bild und Formu­lierung erzeugen eine Symbiose, keine bloße Abhän­gigkeit vonein­ander. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Bilder auf allen Kanälen ihre Funktion erfüllen. Egal, ob in Online-/Printmedien oder auf Social Media: Das Motiv muss auf jeder Plattform die Message gleicher­maßen vermitteln können.

Wie „authen­tisch“ dürfen Bilder sein?

Während der Corona-Pandemie kreisten und kreisen mitunter noch unzählige Fotos um die Welt. Einige von ihnen zeigen zum Teil todkranke Menschen in Kranken­häusern und anderen ähnlichen Einrich­tungen. Fraglich ist, wie weit man zugunsten der Authen­ti­zität gehen darf, ohne dabei eine gewisse Ethik zu verletzen. Bilder von Corona­kranken aus Notauf­nahmen oder ungefil­terte Fotos vom Ukraine-Krieg sollen die Grausamkeit und Ernst­haf­tigkeit der entspre­chenden Thematik zur Schau stellen, ohne jedoch Persön­lich­keits­rechte zu verletzen oder andere Grenzen zu überschreiten. Gerade bei kontro­versen oder empfind­lichen Themen ist es daher wichtig, den richtigen Grat zwischen Emotionen und Empathie auf der einen Seite und Respekt für Betroffene sowie Betei­ligte auf der anderen Seite zu berück­sich­tigen. Viele Betroffene werden ungefragt von ihrer verletz­lichen Seite abgelichtet, ohne jedoch ihr Einver­ständnis dafür gegeben zu haben. Viele Fotograf:innen und, in nächster Instanz, Autor:innen verletzen durch die Verwendung der Fotos Rechte der abgebil­deten Menschen.

Welche recht­lichen Voraus­set­zungen müssen erfüllt sein, damit ein Foto verwendet werden darf?

Nicht jedes Foto, das man selbst macht oder auch online findet, darf automa­tisch für einen Bericht verwendet werden. Die drei klassi­schen Produk­ti­ons­schritte der Presse­arbeit – Fotogra­fieren, Editieren, Publi­zieren – unter­liegen recht­lichen Grenzen. Grund­sätzlich ist jedes Foto nach dem Urheber­recht geschützt. Sind jedoch Personen deutlich erkennbar auf dem Foto abgebildet, so ist eine Veröf­fent­li­chung ausschließlich mit der Einwil­ligung der abgebil­deten Personen erlaubt.

Auch Fotos und Bilder, die während einer Online-Recherche gefunden werden, genießen recht­lichen Schutz.

Damit das geistige Eigentum Betrof­fener nicht unerlaubt benutzt wird und eine hohe Qualität an Bildma­terial gewähr­leistet ist, empfiehlt es sich, diese indivi­duell von profes­sio­nellen Designer:innen oder Fotograf:innen machen zu lassen.

Eine kurzfristige und kosten­günstige Alter­native bieten Stock­fotos. Diese sind online auf den einschlä­gigen Seiten frei verfügbar. Um die Arbeit der Fotograf:innen entspre­chend anzuer­kennen, geben wir bei .FACTUM auch bei Stock­fotos stets die Urheber:innen an. Aber auch hier müssen die Quelle und der/ die Fotograf:in angegeben werden.

Darüber hinaus ist es ebenfalls wichtig, keine thema­tisch deplat­zierten Bilder oder allzu auffällige, vom Text ablen­kende Bilder zu verwenden. Es bedarf also im Vorfeld einer sorgfäl­tigen Recherche, um das passende Bild für das eigene Thema zu finden.

Willst du mehr zu unserer Presse­arbeit bei .FACTUM erfahren? Hier findest du unsere Leistungen zur Presse­arbeit: Mit konti­nu­ier­licher Presse­arbeit in relevante Medien I FACTUM (factum-pr.com)  

 

Das richtige Foto nutzen

In vielen Fällen ist es wichtig, mehr als nur ein Foto oder Motiv zu verwenden. In den meisten Fällen benötigt es mehr Bildma­terial, um einer­seits den Text zu unter­stützen und anderer­seits die gewünschte Wirkung bei den Leser:innen zu erzielen.

Nicht zu unter­schätzen ist die Bildun­ter­schrift. Sie weist den Betrach­tenden darauf hin, was auf dem Bild zu sehen ist. Für den Fall, dass Personen abgebildet sind, sollten diese namentlich erwähnt und ggf. ihre Funktion genannt werden.

Auch bei .FACTUM wird Wert darauf gelegt, ein hochwer­tiges und gut mit dem Text funktio­nie­rendes Foto zu verwenden. Um eine gewisse Qualität zu gewähr­leisten, laden wir zu Kunden­events und anderen Veran­stal­tungen regel­mäßig Journalist:innen, Influencer:innen und Fotograf:innen ein, die vor Ort Fotos machen und diese in ihren Veröf­fent­li­chungen benutzen können. Manchmal ist ein Besuch aller­dings nicht möglich. In diesem Fall sollte bereits im Vorfeld Zeit in entspre­chende Recherchen gesteckt werden. Denn die Auswahl des richtigen Fotos wird immer belohnt und ist in manchen Fällen sogar entschei­dender als der Text.

 

 

 

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