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Fünf Tipps zur Erstellung eines Social Media-Redaktionsplans

März 2017

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Guter Inhalt zur richtigen Zeit – bei der Betreuung der unternehmenseigenen Social Media-Kanäle ist genau das meistens eine große Herausforderung. Oft ist man schon einfach froh, wenn einem „irgendeine“ Info für den Facebook-Kanal einfällt. Dabei ist die Frequenz der Beiträge oft genauso wichtig wie deren Qualität. Mit einem gut durchdachten Social Media-Redaktionsplan gebt ihr euren Kanälen einen einheitlichen Informationsfluss und schafft eine Infrastruktur, die euch auch Zeit und Raum für spontane Einfälle freiräumt. In diesem Beitrag findet ihr fünf kurze Basic-Tipps, wie ihr eurer Social Media-Planung eine solide Grundlage gebt. 

 

1. Setzt euch ein Ziel

Der Social Media-Redaktionsplan sollte immer an euer Unternehmen, Organisation etc. angepasst werden. Dabei steht meist im Vorfeld die Frage: Wen spreche ich an und warum? Verfolgt ihr eine B2C-Strategie, stehen die Bekanntheit und das Engagement eurer Marke im Vordergrund. Im Bereich B2B setzt ihr dagegen womöglich auf den Webseiten-Traffic. Das Bündeln der Themen hängt auch immer von eurem Kommunikationsziel ab: Möchtet ihr euch als Agenda-Setter präsentieren, habt ihr vielleicht einen stärkeren News-Fokus mit Stellungnahmen und Kommentaren zu aktuellen Themen. Möchtet ihr euch dagegen als Arbeitgeber positionieren, bieten sich Einblicke aus dem Arbeitsleben an.

2. Think INSIDE the box

Agenturhund und das Firmenjubiläum der Buchhalterin sind ohne Frage schöne Ereignisse in eurem Unternehmen – auf Dauer sind einfarbige Informationen jedoch langweilig. Es lohnt sich für euren Social Media-Redaktionsplan verschiedene Inhaltskategorien zu bilden. Dafür eignen sich zum Beispiel eure Maßnahmenbereiche, Trendthemen, Medienbeiträge, aber auch die jeweiligen Unternehmensbereiche. Das Clustern hängt dabei oft vom Organisations- oder Unternehmenshintergrund ab. Ihr erreicht damit nicht nur einen abwechslungsreicheren Feed, sondern erleichtert euch durch das Sortieren der Inhalte auch das Brainstorming. Außerdem vermeidet ihr zu viel ähnlichen Content in kurzer Zeit zu posten.

3. Redet mit den Kollegen

So einfach das klingt, so oft vergisst man die Bedeutung des internen Dialogs bei der Planung der Beiträge. Social Media lebt von emotionalen Inhalten und guten Geschichten. Und die findet man meist nicht im stillen Kämmerchen, sondern vor allem im gemeinsamen Austausch mit den Kollegen. Neben dem „Flurfunk“ und den Ganggesprächen ist es dabei vor allem wichtig, dass euch die Kollegen auch stets aktiv mit relevanten Inhalten beliefern. Dabei können euch auch Tools unterstützen, die ich euch unter Punkt 5 vorstelle.

4. Gebt Hilfestellung

Social Media in einem Unternehmen oder einer Organisation zu planen hat ein bisschen etwas von einem Hohepriester-Dasein. Oft meckert man im Monatsmeeting über zu wenig Inhalte und zu wenig Beteiligung, alle nicken und geloben Besserung – und dann macht man es doch wieder alleine. Kollegen, die sich selbst weniger für Facebook, Instagram und Co. interessieren, fällt es oft schwer einzuschätzen, was für welchen Kanal geeignet ist. Hier können Anleitungen oder Best-Case-Papers Hilfe leisten und zum Engagement animieren. Für Instagram bietet sich etwa ein Styleguide mit Filterangaben oder einer Hashtag-Auswahl an. Bei Facebook können vergangene gelungene Beiträge als Beispiel dienen. Das wichtigste ist jedoch: Motiviert eure Kollegen zum Umgang mit den Netzwerken und lasst Fehler zu.   

5. „Aw: AW: Wg: AW: WG: WG: Bitte das hier posten“ – Nutzt Tools

Ewige Outlook-Mails gehören der Vergangenheit an: Bei der Planung der Inhalte können euch Tools unterstützen. Für das Erstellen eines einfachen Redaktionsplans reicht meist eine Excel-Tabelle. Arbeitet ihr in einem Team zusammen, könnt ihr euch überlegen, die Tabelle in einer Cloud wie Google Docs zu organisieren. Für den täglichen Austausch mit dem Team, etwa wenn es darum geht die Mitarbeiter zu animieren, ihre Fotos von Events und Terminen zeitgleich an einen Ansprechpartner zu senden, empfiehlt sich eine WhatsApp Gruppe. Für den schnellen Blick auf die verschiedenen Kanäle und die spätere Analyse bietet sich Hootsuite an. Wenn ihr übergreifend mit den Ansprechpartnern des Unternehmensblogs oder dem Marketing zusammenarbeitet, könnt ihr auf einfache und terminorientierte Projektmanagement-Tools wie Trello zurückgreifen. Der Vorteil hier: Man kann Aufgaben zuweisen und so weiß jeder, was er bis wann zu tun hat.

 

Berücksichtigt man diese Tipps, hat man eine solide Grundlage für die professionelle Planung eines Social Media-Redaktionsplans.

Weitere Profi-Tipps für Twitter und wie man Facebook für Unternehmen nutzen kann, findet ihr in unserem Blog.

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