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PR-Blog von factum

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Der größte Mehrwert eines PR-Praktikums: Eine Professionalisierung des eigenen Auftretens

Dezember 2014

Podium

In kaum einer anderen Branche ist ein souveränes Auftreten so essentiell wie in der PR. Je sicherer man es schon vor dem Berufseinstieg beherrscht, desto besser. So ist eine Professionalisierung meines Auftretens für mich auch das vielleicht wichtigste Ziel, das ich mir für meine Zeit bei factum gesetzt habe.

Zu Beginn meines Praktikums im Oktober fühlte ich mich reichlich unsicher: Wie wirke ich auf Medienvertreter, wie präsentiere ich mich seriös vor Kunden ohne dabei steif und unerfahren zu wirken? Ich sah mich zahlreichen Herausforderungen gegenüber, die ich vorher nicht unbedingt als solche erwartet hätte.   

Zu meiner Erleichterung stellte ich schnell fest, dass sich mit der Zeit Automatismen entwickeln, die nach und nach Sicherheit und Souveränität für das eigene Auftreten mit sich bringen. Fühlte ich mich beim ersten direkten Kontakt mit Journalisten noch unwohl und hatte dementsprechend Probleme meine Argumente strukturiert und überzeugend vorzutragen, ist der Kontakt mit den Medien jetzt, nach einigen Monaten, überhaupt kein Problem mehr. Im Gegenteil: Inzwischen entstehen regelmäßige interessante Gespräche, die mir verschiedene Einblicke in den Arbeitsalltag eines Journalisten verschaffen und aus denen oft eine Veröffentlichung für unseren Kunden resultiert.

Ähnliche Erfahrungen machte ich wenn es darum ging, die Agentur oder einen ihrer Kunden vor Ort zu repräsentieren. Bei der Ausstellungseröffnung der Stiftung Weltethos in Bamberg war mir die Nervosität zu Beginn deutlich anzumerken, ich hielt mich im Hintergrund und war dankbar, das Reden meiner Kollegin überlassen zu können. Das legte sich im Laufe des Abends merklich, am Ende unterhielt ich mich sogar einige Minuten mit dem zweiten Oberbürgermeister.

Ich behaupte: Nach knapp drei Monaten bei factum habe ich deutlich an Selbstsicherheit und Souveränität gewonnen. So war es für mich auch kein großes Problem mehr, als mein Chef mich im Rahmen eines Workshops  aufforderte, meine Meinung einfließen zu lassen. Ich habe ohne die anfänglichen Hemmungen mitdiskutiert und konnte vielleicht sogar den ein oder anderen nützlichen Aspekt in die Debatte einbringen.

Ein souveränes Auftreten kann nur schwer aktiv erlernt werden. Es entwickelt sich langsam durch praktische Erfahrungen und ich bin froh, dass factum mir schon jetzt einige davon ermöglicht hat.

 

Was Molin in ihrem PR-Praktikum lernen konnte, lest ihr in ihrem Erfahrungsbericht.

Bildrechte: © Weltethos