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Linkbuilding: Natürlicher Linkaufbau zur Steigerung der eigenen Sichtbarkeit im Web

Dezember 2019

Linkbuilding

Links von anderen Websites auf die eigene können für das SEO-Ranking Gold wert sein. Wie gelingt es, die eigene Auffindbarkeit im Web mit Hilfe hochwertiger Links zu steigern und so seine Zielgruppe besser zu erreichen? Wir geben dir wichtige Tipps für erfolgreiches Linkbuilding an die Hand.

Links, die auf deine Website verweisen, sind einer der wichtigsten Faktoren für gute Rankings in Suchmaschinen wie Google. Als „Linkbuilding“ wird das strategische Vorgehen zum Aufbau solcher „Backlinks“, also Rückverlinkungen von anderen Websites, bezeichnet. Linkbuilding ist eine der zentralen Maßnahmen der sogenannten „Offpage-Optimierung“ deiner Website. Darunter versteht man Handlungen, die nicht auf der eigenen Website durchgeführt werden, sondern auf anderen Seiten. Die Offpage-Optimierung ist sehr wichtig für eine dauerhafte und nachhaltige Verbesserung des eigenen Suchmaschinen-Rankings. Allerdings lauern hier einige Stolpersteine, denn schnell kann man durch falsches Vorgehen beim Linkbuilding das Gegenteil bewirken: Im schlimmsten Fall bis hin zu einer Abstrafung durch die Suchmaschine, die einen starken Sichtbarkeitsverlust zur Folge hat. Wir raten daher: Finger weg von heimtückischen Tricks, wie zum Beispiel dem Kauf von Backlinks! Schließlich ist nicht nur die Quantität, sondern vor allem die Qualität der Links entscheidend! So viel zur Theorie und den zu vermeidenden Stolperfallen, doch wie generiere ich nun hochwertige Links?

Schritt 1: Das eigene Profil bereinigen, dann fällt der richtige Startschuss.

Zu Beginn sollte man sich erst einmal einen Überblick über die eigene Seite verschaffen: Wie viele Backlinks besitze ich aktuell? Woher kommen diese eigentlich? Wie viele Links verweisen auf die Startseite und wie viele auf Unterseiten („Deep Links“)? Deep Links sind wertvoll, da sie direkt zu weiterführenden, detaillierteren Inhalten führen und somit Traffic auf sonst etwas in der Seitenstruktur „versteckte“ Seiten liefern. Informationen über das eigene Linkportfolio können mittels einer Analyse durch SEO-Tools abgerufen werden. Wir arbeiten beispielsweise mit Sistrix und erfassen darüber verschiedene wichtige Messwerte zur Einschätzung, wie „gesund“ das Linkportfolio einer Website ist: Die Anzahl der Links, die Linkverteilung, das Ranking der meistverlinkenden Domains, die Linktexte, sowie vieles mehr. Darüber hinaus bietet das Zusatzmodul Links die Gelegenheit, potenziell schädliche Verlinkungen zu identifizieren und gegebenenfalls zu entfernen. Als „schädliche Links“ gelten zum Beispiel Links von Websites, die gegen Geld Links zum Verkauf anbieten oder durch Spamlink-Attacken aufgefallen sind. Ein Indiz für ein „ungesundes“ Linkportfolio können auch auffallend viele Links von ausländischen Domains, ein plötzlicher unnatürlicher Anstieg der Link-Anzahl, unseriöse Inhalte oder unpassende Ankertexte sein. Man sollte seine eigenen Backlinks also in jedem Fall genauer unter die Lupe nehmen und sein Profil zuallererst bereinigen, bevor man sich an das Linkbuilding macht.

Schritt 2: Klopf, Klopf! Zufriedene Kunden sind die beste Referenz.

Nun beginnt der tatsächliche Linkaufbau. Allgemein kann eine Verlinkung mit einer Art Empfehlung gleichgesetzt werden. Schließlich möchte der Seitenbetreiber anhand der Link-Platzierung seine Leser darauf aufmerksam machen, dass es noch weitere interessante Inhalte für ihn gibt. Auch Links von Kunden, Partnern, Verbänden oder Zertifizierungsorganen sind gewinnbringend. Man könnte hier also durchaus einmal „anklopfen“ und anfragen, ob eine Verlinkung im Fließtext (beste Variante) oder via Einbindung des Firmenlogos (Priorität 2) möglich ist. Zudem gelten Hinweise eigener Veröffentlichungen, Fallstudien, Vorträge oder Teilnahmen sowie Messeauftritte als sehr relevant. Diese Verweise wertet Google als Referenz für die Vertrauenswürdigkeit und Qualität deiner Inhalte. Backlinks sollten also auf „natürliche“ Weise entstehen, wofür man durchaus bereits bestehende Inhalte sinnvoll nutzen und sich an den Aktionen des eigenen Unternehmens orientieren kann.

Schritt 3: Sag’s weiter und positioniere dich als Experte!

Auch der Blick über den eigenen Tellerrand eröffnet oftmals neue Möglichkeiten, um die Linkpopularität, also die Anzahl sowie Qualität der externen Links, zu verbessern und sich gleichzeitig intelligent zu vernetzen. Eine Recherche kann hier hilfreich sein: Welche fachrelevanten Online-Plattformen, Magazine oder Blogs gibt es? Bestehen thematische Schnittpunkte? Sprecht euch dabei am besten mit Projektverantwortlichen oder Abteilungsleitern ab, denn man selbst ist möglicherweise nicht in allen Prozessen involviert und hat stets aktuelle Markt-Entwicklungen, Herausforderungen, Wettbewerber oder Trends im Blick. Zudem kann eine Beziehung zu anderen Profis aus der Branche förderlich sein, um euch den Einstieg zu erleichtern, eigene Inhalte zu platzieren und neue Anknüpfungspunkte zu erkennen. Gastbeiträge sind eine beliebte Methode, um sich als Experte zu positionieren und Verlinkungen zu erhalten. Weist die thematisch verwandte Seite eine etablierte Onlinepräsenz und qualitativ hochwertige Inhalte auf, so ist der Mehrwert eines Links für das eigene Suchmaschinen-Ranking größer, als wenn er von einer unbekannten und qualitativ schlechteren Seite kommt.

Zusammengefasst ist Linkbuilding eine ideale, wirkungsvolle Maßnahme zur Steigerung der eigenen Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Zudem schafft sie klug Verknüpfungen zwischen deinem eigenen sowie dem redaktionellen Inhalt von externen Websites. Der Radius, um bei möglichst vielen Suchanfragen gefunden zu werden, kann so erweitert werden. Sicher ist auf jeden Fall: Eine gezielte Linkstrategie, die über „natürliche“ Maßnahmen Backlinks generiert, zahlt sich in jeder Hinsicht für das Unternehmen aus. Man sollte sich aber vor Augen führen, dass die Aktualität und Kontinuität gerade in der digitalen Welt essenzielle Faktoren sind. Denn Linkbuilding ist, neben zahlreichen anderen Online-Maßnahmen, als langfristiger Prozess anzusehen, der stetig durchgeführt und professionell beobachtet werden sollte. Erfolge lassen sich anhand ausgewählter KPIs untersuchen. Warum Daten aber nicht alleinig über den Erfolg entscheiden und welche nicht messbaren Effekte ebenso gewinnbringend sind, kannst du in unserem Blogbeitrag „Warum sind Kennzahlen alleine für Online-Marketing nicht genug?“ nachlesen. In unserer Leistungsbeschreibung Online-Marketing erfährst du zudem, wie wir als Kommunikationsagentur dich unterstützen können und wie wir in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden vorgehen: Ob von der Pike auf, zum Beispiel beim Website-Relaunch, über die Erstellung von Text- und Bild-Inhalten, Suchmaschinenoptimierung des neuen oder bestehenden Contents bis hin zur Umsetzung von Linkbuilding-Strategien sowie die Akquise von Gastbeiträgen.