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Mit Fachartikeln digital sichtbar sein

März 2020

Fachartikel

Die digitale Präsenz ist gerade in Corona-Zeiten eine wichtige Informationsquelle. Wer nun Fachartikel online veröffentlicht, erreicht eine größere Nutzergruppe denn je. Über die Schlüsselrolle von Fachmedien bei der Bereitstellung von Fachinformationen und das Vorgehen, um erfolgreich Fachartikel bei den Verlagen zu platzieren, informiert unser Blogbeitrag.

 

Der Tagesspiegel berichtete, dass die digitalen Reichweiten der Zeitungen insgesamt sprunghaft um bis zu 65% gestiegen sind1. Die Menschen haben mehr Zeit und vor allem auch das Bedürfnis, Informationen aus dem Netz zu ziehen. Natürlich liegt der Schwerpunkt zumeist beim Corona-Virus, aber die Vermutung liegt nahe, dass der Zugriff insgesamt auf Informations- und Medienportale gestiegen ist. Das wird mit Sicherheit auch die Portale der Fachmedien betreffen, ebenso wie die Online-Ausgaben verschiedener Fachzeitschriften.


Schlüsselrolle der Fachmedien bei der Verteilung von Fachinformationen

Auch wenn die Pressearbeit von Unternehmen besonders in den Allgemeinmedien momentan wenig Chancen hat, gegen Corona durchzudringen, sind jetzt Fachmedien umso wichtiger. Und die Verlage wittern ihre Chance: Ob über die Website, Newsletter oder Social Media, die Verlage versuchen gerade jetzt ihr digitales Angebot zu erhöhen, um die Sichtbarkeit bei der jeweiligen Zielgruppe zu steigern. Den Fachmedien kommt jetzt eine Schlüsselstelle bei der Verbreitung von Informationen zu, wenn keine Veranstaltungen mehr stattfinden und der Austausch damit nahezu zum Erliegen gekommen ist. Wenn Geschäftsführer, Einkäufer oder technische Leiter nicht mehr unterwegs sind, werden sie sich höchstwahrscheinlich vorab aus den Medien informieren. Und hier zählt ganz einfach: In ist wer drin ist!

Allerdings: Fachmedien haben Vorlaufzeiten. Wenn sich das Marketing heute überlegt, Fachartikel in Fachmedien zu platzieren, funktioniert das meistens nicht von jetzt auf gleich. Hier muss oft zuerst ein prinzipielles Umdenken stattfinden. Bei Redakteuren sind journalistische Texte mit hohem Informationsgehalt gefragt und keine Produktwerbung. An dieser Herausforderung scheitern häufig schon viele. Um die eigenen Themen zu platzieren, die im Vorfeld bestimmt und auf ihre Medienrelevanz in Bezug auf die gewünschten Fachmedien geprüft werden müssen, ist zudem die Ansprache der verantwortlichen Redakteure wichtig. Das heißt: Grundsätzlich hat niemand auf das Unternehmen gewartet, das nun spontan und kostenlos Fachartikel veröffentlichen möchte.

 

Wie platziert man einen Fachartikel?

Um Erfolg zu haben, ist es wichtig, Themen bei den richtigen Redakteuren persönlich, am besten telefonisch, zu präsentieren. Im Anschluss wird zumeist ein Abstract gewünscht. Kommt dann kein Feedback, ist es wichtig, an den Redakteuren dran zu bleiben. Denn in vielen Fällen sind die Mitarbeiter der Fachmedien extrem ausgelastet, bekommen täglich hunderte E-Mails und wissen oft buchstäblich nicht, wo ihnen der Kopf steht. Aus diesem Grund ist ein freundliches, telefonisches Nachfragen oft hilfreich und das gerne auch mehrmals. Darüber hinaus ist der persönliche Kontakt ebenfalls von Vorteil, denn dadurch können Veröffentlichungen beschleunigt werden.

Irgendwann bestätigt das Fachmedium dann im nächsten Schritt den Inhalt des Abstracts und man kann mit dem ausführlichen Schreiben loslegen. Fachartikel haben meistens einen Umfang von 6.000 bis 10.000 Zeichen – also doch keine Kleinigkeit. Um solch eine Textlänge in guter Qualität zu verfassen, sind auf jeden Fall Übung oder journalistische Vorkenntnisse gefragt. Ist der Artikel dann fertig, wird er mit passendem Bildmaterial an den Redakteur geschickt. Das Bildmaterial ist sehr wichtig und schon während des Schreibens sollte man sich Gedanken dazu machen. Nach der Übermittlung der Inhalte kann es nun wieder etwas dauern, bis der Artikel erscheint. Auch hier ist regelmäßiges Nachfragen oft notwendig. Allerdings kommt es so gut wie nie vor, dass der Artikel dann nicht gebracht wird. Hat ein Redakteur eine Zusage gegeben, hält er sich auch daran. Wenn es dann zur konkreten Einplanung im Kanal kommt, muss es wieder schnell gehen. Zumeist hat der Redakteur nochmals Rückfragen und erwartet eine schnelle Antwort. Der Prozess wird meist mit einer Freigabe der Korrekturabzüge abgeschlossen.


Digital ist besser

Mehrere Ankerpunkte im Netz zu haben, ist nicht nur in Corona-Zeiten wichtig. Insgesamt sehen viele Unternehmen die Herausforderung, im Netz stärker präsent zu sein. Neben den eigenen Kanälen sind dabei auch inhaltsstarke Plattformen, wie Online-Präsenzen von Fachmedien und Verlagen, für die eigene Sichtbarkeit extrem wichtig. Denn auch diese Marktteilnehmer setzen heute schon lange nicht mehr nur auf ihr gedrucktes Magazin. Häufig sind sämtliche Titel auch online abrufbar. Parallel werden starke Social-Media-Kanäle betrieben und eigene Newsletter verschickt. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen und Messepräsenzen, an denen sich auch Firmen beteiligen können. Aus diesem Grund ist eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachverlagen ein unbedingtes Muss für jedes Unternehmen, das erfolgreiche Kommunikation betreiben will – auch in Zeiten ohne Krise.

 

Zwei Beispiele für Fachartikel, die wir bei Medien platziert haben:

https://www.bigdata-insider.de/ki-der-richtige-einsatz-in-der-qualitaetssicherung-a-865951/
https://www.funkschau.de/datacenter-netzwerke/nobody-is-perfect.174179.html

 

 

1 https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/news-nachfrage-in-corona-zeiten-digitale-reichweiten-der-zeitungen-steigen-sprunghaft/25676100.html