Wie die Online-Präsenz gesteigert werden kann

 

Die digitale Präsenz ist gerade in Corona-Zeiten eine wichtige Infor­ma­ti­ons­quelle. Wer nun Fachar­tikel online veröf­fent­licht, erreicht eine größere Nutzer­gruppe denn je. Über die Schlüs­sel­rolle von Fachmedien bei der Bereit­stellung von Fachin­for­ma­tionen und das Vorgehen, um erfolg­reich Fachar­tikel bei den Verlagen zu platzieren, infor­miert unser Blogbeitrag.

 

Der Tages­spiegel berichtete, dass die digitalen Reich­weiten der Zeitungen insgesamt sprunghaft um bis zu 65% gestiegen sind1. Die Menschen haben mehr Zeit und vor allem auch das Bedürfnis, Infor­ma­tionen aus dem Netz zu ziehen. Natürlich liegt der Schwer­punkt zumeist beim Corona-Virus, aber die Vermutung liegt nahe, dass der Zugriff insgesamt auf Informations- und Medien­portale gestiegen ist. Das wird mit Sicherheit auch die Portale der Fachmedien betreffen, ebenso wie die Online-Ausgaben verschie­dener Fachzeitschriften.

Schlüs­sel­rolle der Fachmedien bei der Verteilung von Fachinformationen

Auch wenn die Presse­arbeit von Unter­nehmen besonders in den Allge­mein­medien momentan wenig Chancen hat, gegen Corona durch­zu­dringen, sind jetzt Fachmedien umso wichtiger. Und die Verlage wittern ihre Chance: Ob über die Website, Newsletter oder Social Media, die Verlage versuchen gerade jetzt ihr digitales Angebot zu erhöhen, um die Sicht­barkeit bei der jewei­ligen Zielgruppe zu steigern. Den Fachmedien kommt jetzt eine Schlüs­sel­stelle bei der Verbreitung von Infor­ma­tionen zu, wenn keine Veran­stal­tungen mehr statt­finden und der Austausch damit nahezu zum Erliegen gekommen ist. Wenn Geschäfts­führer, Einkäufer oder technische Leiter nicht mehr unterwegs sind, werden sie sich höchst­wahr­scheinlich vorab aus den Medien infor­mieren. Und hier zählt ganz einfach: In ist wer drin ist!

Aller­dings: Fachmedien haben Vorlauf­zeiten. Wenn sich das Marketing heute überlegt, Fachar­tikel in Fachmedien zu platzieren, funktio­niert das meistens nicht von jetzt auf gleich. Hier muss oft zuerst ein prinzi­pi­elles Umdenken statt­finden. Bei Redak­teuren sind journa­lis­tische Texte mit hohem Infor­ma­ti­ons­gehalt gefragt und keine Produkt­werbung. An dieser Heraus­for­derung scheitern häufig schon viele. Um die eigenen Themen zu platzieren, die im Vorfeld bestimmt und auf ihre Medien­re­levanz in Bezug auf die gewünschten Fachmedien geprüft werden müssen, ist zudem die Ansprache der verant­wort­lichen Redak­teure wichtig. Das heißt: Grund­sätzlich hat niemand auf das Unter­nehmen gewartet, das nun spontan und kostenlos Fachar­tikel veröf­fent­lichen möchte.

Auf bigdata-insider.de oder funkschau.de findest du zwei Beispiele für Fachar­tikel, die wir in diesen Medien platzieren konnten.

Wie platziert man einen Fachartikel?

Um Erfolg zu haben, ist es wichtig, Themen bei den richtigen Redak­teuren persönlich, am besten telefo­nisch, zu präsen­tieren. Im Anschluss wird zumeist ein Abstract gewünscht. Kommt dann kein Feedback, ist es wichtig, an den Redak­teuren dran zu bleiben. Denn in vielen Fällen sind die Mitar­beiter der Fachmedien extrem ausge­lastet, bekommen täglich hunderte E‑Mails und wissen oft buchstäblich nicht, wo ihnen der Kopf steht. Aus diesem Grund ist ein freund­liches, telefo­ni­sches Nachfragen oft hilfreich und das gerne auch mehrmals. Darüber hinaus ist der persön­liche Kontakt ebenfalls von Vorteil, denn dadurch können Veröf­fent­li­chungen beschleunigt werden.

Irgendwann bestätigt das Fachmedium dann im nächsten Schritt den Inhalt des Abstracts und man kann mit dem ausführ­lichen Schreiben loslegen. Fachar­tikel haben meistens einen Umfang von 6.000 bis 10.000 Zeichen – also doch keine Kleinigkeit. Um solch eine Textlänge in guter Qualität zu verfassen, sind auf jeden Fall Übung oder journa­lis­tische Vorkennt­nisse gefragt. Ist der Artikel dann fertig, wird er mit passendem Bildma­terial an den Redakteur geschickt. Das Bildma­terial ist sehr wichtig und schon während des Schreibens sollte man sich Gedanken dazu machen. Nach der Übermittlung der Inhalte kann es nun wieder etwas dauern, bis der Artikel erscheint. Auch hier ist regel­mä­ßiges Nachfragen oft notwendig. Aller­dings kommt es so gut wie nie vor, dass der Artikel dann nicht gebracht wird. Hat ein Redakteur eine Zusage gegeben, hält er sich auch daran. Wenn es dann zur konkreten Einplanung im Kanal kommt, muss es wieder schnell gehen. Zumeist hat der Redakteur nochmals Rückfragen und erwartet eine schnelle Antwort. Der Prozess wird meist mit einer Freigabe der Korrek­tur­abzüge abgeschlossen.

Digital ist besser

Mehrere Anker­punkte im Netz zu haben, ist nicht nur in Corona-Zeiten wichtig. Insgesamt sehen viele Unter­nehmen die Heraus­for­derung, im Netz stärker präsent zu sein. Neben den eigenen Kanälen sind dabei auch inhalts­starke Platt­formen, wie Online-Präsenzen von Fachmedien und Verlagen, für die eigene Sicht­barkeit extrem wichtig. Denn auch diese Markt­teil­nehmer setzen heute schon lange nicht mehr nur auf ihr gedrucktes Magazin. Häufig sind sämtliche Titel auch online abrufbar. Parallel werden starke Social-Media-Kanäle betrieben und eigene Newsletter verschickt. Darüber hinaus gibt es Veran­stal­tungen und Messe­prä­senzen, an denen sich auch Firmen betei­ligen können. Aus diesem Grund ist eine Zusam­men­arbeit mit verschie­denen Fachver­lagen ein unbedingtes Muss für jedes Unter­nehmen, das erfolg­reiche Kommu­ni­kation betreiben will – auch in Zeiten ohne Krise.

 

1 tages­spiegel

Jörg Röthlingshöfer

Geschäftsführer

leitet die Agentur .FACTUM seit Beginn im Jahr 2002 als Geschäftsführer – mit Struktur, Begeisterung für Kommunikationsarbeit und der Prise Experiment, die eine gute Geschichte braucht. Mit sicherem Gespür für Anspruch und Wirkung von Kommunikation entwickelt er vorausschauende Strategien, berät seine Kunden beim Aufbau einer klaren Kommunikationslinie und kreiert inhaltsstarke Kampagnen. Durch seine Erfahrung im Aufbau und der Strukturierung von Unternehmen, und in der langjährigen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen hat er sich ein breites Netzwerk geschaffen.

+49 89 8091317-10
roethlingshoefer@factum-pr.com