Die Demokratisierung der Kommunikation – Was KI für kleine Unternehmen, Vereine und soziale Organisationen leisten kann

Die Demokratisierung der Kommunikation durch Künstliche Intelligenz (KI) hat begonnen. Das heißt, schon jetzt haben kleine Unternehmen, Vereine und soziale Organisationen die Chance, Kommunikation so leistungsfähig einzusetzen, wie es zuvor hauptsächlich großen Unternehmen und Einrichtungen vorbehalten waren. Diese Entwicklung erlaubt es, Botschaften effizienter und kostengünstiger zu verbreiten und Zielgruppen gezielter und vor allem auch häufiger anzusprechen. KI kann verschiedene Aufgaben in der Kommunikation beschleunigen und erleichtern, von der Pressearbeit über Social Media bis hin zum Online-Marketing. Und auch bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien kann KI einen wertvollen Beitrag leisten.

KI beschleunigt Kommunikation

Es gibt viele Beispiele, wo bereits heute KI in der Kommunikation eingesetzt wird. Einige Beispiele möchte ich nennen. Allerdings erwähne ich zur Veranschaulichung nur einige Basic-Anwendungen. Die Realität ist heute bereits viel komplexer. 

Pressearbeit:

Mithilfe von KI-Tools können Pressemitteilungen schneller und präziser erstellt und an relevante Medienkontakte versendet werden. Ein Beispiel hierfür ist die Nutzung von KI zur Analyse von Medientrends. Damit können Medien gezielter und effektiver angesprochen werden.

Pressearbeit mit Hilfe von KI
Social Media mit KI

Social Media:

KI unterstützt bei der Erstellung und Planung von Social-Media-Beiträgen. Tools wie Hootsuite oder Buffer nutzen KI, um beispielsweise die besten Zeiten für das Posten zu ermitteln und Inhalte automatisch zu generieren und zu veröffentlichen. Dadurch können kleine Organisationen ihre Social-Media-Präsenz verbessern, ohne viel Zeit und Geld investieren zu müssen. KI gestützte Bildgeneratoren wie Midjourney ermöglich zusätzlich, die schnelle Erstellung von attraktivem Bildmaterial. In naher Zukunft wird auch das hochwertige Produzieren von Bewegbild, etwa für Reels, möglich sein.

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Online Marketing (SEO & SEA):

KI-gestützte Tools wie SEMrush oder Ahrefs helfen dabei, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen. Sie analysieren Keywords und den Wettbewerb, um die besten Strategien für Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) zu entwickeln. Neue KI-Tools vereinfachen die Prozesse noch weiter. Innerhalb weniger Stunden können mehrere Google-Ads Kampagnen erstellt werden.

Feedbackschleifen
Kommunikationsstrategieentwicklung

Kommunikationsstrategien:

KI kann große Datenmengen schnell auswerten und Muster erkennen, die für die Optimierung von Kommunikationsstrategien nützlich sind. Dies ermöglicht eine schnellere Anpassung und Verbesserung von Kampagnen basierend auf aktuellen Daten und Trends. Doch schon bei der Strategie-Erstellung unterstützt die KI Prozesse, etwa bei der Entwicklung einen Golden Circles. Aber die Erfahrungen zeigen gerade hier, dass Nuancen und individuelle Ergebnisse dann doch nur in der Gruppenarbeit gefunden werden.

Chancen und Risiken: Was die KI ermöglicht – gewollt aber auch ungewollt

Die größte Chance, die KI bietet, ist natürlich die kosteneffizientere Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen. Da weniger Ressourcen benötigt werden, um qualitativ hochwertigen Content zu entwickeln und zu verbreiten, können Unternehmen und Organisationen Geld sparen oder für das gleiche Budget mehr Output erzielen. Mehr Output bedeutet auch, dass mehr Zielgruppen bedient werden können. Während früher oft priorisiert werden musste, können nun mehrere Gruppen gleichzeitig angesprochen werden. Durch die schnelle Umsetzung und Anpassung von Inhalten können zudem auf Basis neuer Daten schnell Änderungen vorgenommen und kommuniziert werden. Eine KI-gesteuerte Automatisierung ermöglicht zudem eine zeitunabhängige Bespielung aller Kanäle.

Das größte Risiko besteht aufgrund der fehlenden Erfahrung mit KI. Mit KI kann sehr schnell und viel Content erstellt werden. Doch schnell erstellte und versendete Inhalte können unerwünschte Reaktionen hervorrufen, die dann aufgrund mangelnder Erfahrung nicht oder nur unzureichend gemanagt werden. Deshalb empfiehlt es sich bereits im Vorfeld zu überlegen, welcher Content was für Auswirkungen haben könnte. Gerade im Bereich der Krisenprävention sind Kommunikationsagenturen von großem Nutzen. Dasselbe gilt insgesamt bei der Beratung zu einem möglichen Einsatz von KI-Tools.

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Ein weiteres Risiko ist die Ineffizienz. Trotz eines höheren Outputs können die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben, wenn die Zielsetzung fehlt und starke Botschaften unzureichend entwickelt werden. Inhalte müssen trotz schneller Produktion richtig sein, um effektiv Ziele zu erreichen. Auch hier empfiehlt es sich, nicht nur alleine auf die Ergebnisse der KI zu vertrauen, sondern in einem geführten Prozess wichtige Stakeholder mit einzubeziehen.

Fehlende Authentizität durch KI generierten Content stellt ebenfalls ein Risiko dar. Obwohl Inhalte persönlich wirken können, werden sie künstlich erstellt. Dies gilt auch für Bilder und schon bald auch für Videos. Die Adressaten könnten sich dadurch wenig wertgeschätzt fühlen, und die persönliche Bindung sowie der Wunsch, Menschen zu Botschaftern zu machen, könnten damit verloren gehen.

Flexibilität

Fazit

Trotz der vielen Chancen bleiben Kommunikationsagenturen als Beraterinnen wichtig. Vor allem in den Bereichen Strategieentwicklung, Krisenmanagement und Kreativität sind Agenturen ein wichtiger Sparringspartner.

Daneben spielen Kommunikationsberatungen eine entscheidende Rolle bei der Wissensvermittlung. Kleine und mittlere Organisationen müssen von Beginn an in die verschiedenen KI-Tools eingeführt und begleitet werden. Nur so können Unternehmen und Einrichtungen von den Chancen der KI profitieren und Ihre eigene Kommunikation auf eine neue Ebene heben.

.FACTUM-Ehrlich Kommunikation steht Ihnen bei diesem Transformationsprozess zur Seite. Wir beraten Sie und geben unser Wissen weiter. Unser Ziel ist es, dass alle Organisationen, die vielleicht in der Vergangenheit trotz starker Themen reglementiert waren, vom KI-Boom in der Kommunikation profitieren. Sprechen Sie uns an!

Jörg Röthlingshöfer

Senior-Berater, Geschäftsführer

leitet die Agentur .FACTUM seit Beginn im Jahr 2002 als Geschäftsführer – mit Struktur, Begeisterung für Kommunikationsarbeit und der Prise Experiment, die eine gute Geschichte braucht. Mit sicherem Gespür für Anspruch und Wirkung von Kommunikation entwickelt er vorausschauende Strategien, berät seine Kunden beim Aufbau einer klaren Kommunikationslinie und kreiert inhaltsstarke Kampagnen. Durch seine Erfahrung im Aufbau und der Strukturierung von Unternehmen, und in der langjährigen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen hat er sich ein breites Netzwerk geschaffen.

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roethlingshoefer@factum-pr.com