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PR-Blog von factum

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Expertenwissen teilen, Glaubwürdigkeit aufbauen und Streuverluste vermeiden? Mit Fachartikeln ist das möglich!

Februar 2019

Tamara-hamann

Fachartikel sind für die Pressearbeit im Bereich der Fachmedien unverzichtbar. Sie vermitteln Glaubwürdigkeit durch das von Experten bereitgestellte Wissen, sind frei von werblichen Inhalten und durch die gezielte Ansprache passender Journalisten werden Streuverluste vermieden. Doch was ist eigentlich ein Fachartikel und wie setzt man ihn richtig ein? Wir haben die Antworten!

 

Was ist überhaupt ein Fachartikel?
Wie auch mit klassischen Pressemitteilungen möchte man mit Fachartikeln unter anderem die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöhen oder ein positives Image aufbauen. Der Unterschied ist dabei aber, dass sie sich an das Fachpublikum sowie eine spezifische Zielgruppe richten und weniger an die breite Öffentlichkeit. Zudem sind sie detailliert und im Falle unserer Kunden aus dem Bereich Forschung und Technologie sehr technisch versiert. Dementsprechend kann so ein Fachartikel auch mal fünf Seiten lang sein, während eine Pressemitteilung nicht länger als zwei Seiten lang sein sollte. Ein Fachartikel ist, wie schon erwähnt, für Fachmedien bestimmt und richtet sich an Fachpublikum sowie Entscheider innerhalb einer bestimmten Branche. In diesem Rahmen werden der Autor oder das Unternehmen als Experten auf einem Gebiet vorgestellt. Dabei sollten die Texte nicht nur Fachbegriffe enthalten. Vielmehr ist es die Kunst, einen Text zu verfassen, welcher fachlich auf einem sehr hohen Niveau ist, sich mit einem bestimmten branchenspezifischen Thema auseinandersetzt und dabei aber trotzdem leicht verständlich bleibt. Denn schließlich handelt es sich um einen Fachartikel und nicht um eine wissenschaftliche Dissertation.

Wie findet man die richtigen Medien?
Bevor es an das Verfassen des Fachartikels geht, steht die Recherche und Ansprache der relevanten Journalisten an vorderster Stelle. Bevor diese startet gibt es ein paar Fragen, die geklärt werden sollten: Welche Branche ist die passende, wen möchte ich erreichen und was sind die Leitmedien der Zielgruppe und Branche? Anschließend beginnt man ganz simpel – mit Google. Die Suche sollte man zudem mit Hilfe von PR-Tools wie MyConvento oder innerhalb von Gesprächen mit dem Kunden verfeinern und anschließend die Ergebnisse priorisieren. Diese erste Auswahl fügt man seinem Presseverteiler hinzu, dem Herzstück jeder Kommunikationsarbeit. Anschließend geht es an die Kontaktaufnahme, am besten telefonisch. So können Abstimmungen leichter vorgenommen und das Anliegen besser an den Journalisten herantragen werden als in einer E-Mail. Hierbei reicht es, das Unternehmen kurz vorzustellen und eine mögliche Zusammenarbeit anzubieten. Wichtig ist, dass man bereits erste Themenvorschläge für den Redakteur vorbereitet hat. Dieser kann dann natürlich auch eigene Anregungen einfließen lassen, die anschließend mit dem Kunden abgestimmt werden.

Wir empfehlen zu Beginn nicht mehr als drei oder vier Fachartikel zu akquirieren. Das hat zum einen den Grund, dass man so ein erstes Gefühl für die Thematik erhält, zum anderen überfordert man den Experten nicht gleich – denn meist haben diese noch weitere Aufgaben als Fachartikel zu schreiben oder Input dafür zu geben. 

Egal, ob Nahnebensprechdämpfung, Ethernet-Vernetzung oder Industrial Internet of Things (IIoT)
Wir bei factum betreuen verschiedene Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen. Von Kunden aus dem Bereich Industrial Internet of Things (IIOT) über Startups bis hin zu Stiftungen. Dabei liegt unsere Expertise in der Kommunikation und im Verfassen von Texten unterschiedlichster Art. Hierbei halten wir uns an folgende Regeln: der Text ist nicht werblich (schließlich machen wir ja keine Werbung, sondern PR), er ist auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet, tiefgehend und alle Angaben sind fachlich korrekt. Gerade bei Fachartikeln ist es essentiell, dass ein fachlich fundiertes Wissen vorhanden ist. Sich dieses innerhalb kürzester Zeit anzueignen ist dabei die Kunst. Hier sind ein ausführliches Briefing und die Informationsbeschaffung beispielsweise in Form eines Interviews mit dem Kunden wichtig. Dabei müssen zuvor verschiedenste Fragen mit der Redaktion des Mediums abgestimmt und anschließend dem Experten/dem Kunden übermittelt werden: Wie lang darf der Artikel sein, wie „tief“ soll er gehen und inwieweit können Produkte und Innovationen des Unternehmens vorgestellt werden? Das Verfassen des Artikels liegt manchmal bei uns in der Agentur, manchmal aber auch beim Kunden, wenn der Experte selbst den Text verfasst. Gerade bei sehr spezifischen und technischen Themen ist dies von Vorteil, da man sich das umfassende Wissen eines internen Experten kaum aneignen kann.


Egal, wer die Fachartikel schreibt, für beide Seiten gelten dieselben Rahmenbedingungen, die unbedingt beachtet werden müssen:

  • An die Vorgaben der Redakteure halten, schließlich möchte man ihnen Arbeit abnehmen und nicht noch mehr machen
  • Die Deadline darf nicht überschritten werden. Sollte es doch zu einer Verzögerung kommen, ist Kommunikation das A und O
  • Dem Redakteur muss rechtzeitig Bescheid geben werden, wenn die Deadline nicht eingehalten werden kann und ein neuer Termin muss vereinbart werden.

Natürlich darf am Ende des Fachartikels der Autor nicht fehlen, hier empfehlen wir: Gebt dem Unternehmen ein Gesicht, denn das verleiht dem Artikel Authentizität. Hierbei reicht die Angabe des Namens und der Position im Unternehmen. Ganz wichtig: Bild (und zugehörige Copyright-Angabe) nicht vergessen. Dieses sollte von einem professionellen Fotografen stammen.


Ein letzter hilfreicher Tipp: Ordnung ist das halbe Leben - Planung mit Hilfe von Trello
Auch wenn drei oder vier Fachartikel erst einmal nicht viel erscheinen, sollte von Beginn an alles sauber und ordentlich dokumentiert werden. Hierbei arbeiten wir beispielsweise mit dem Projektmanagement-Tool Trello. So behalten wir den Überblick über anstehende Fachartikel (mit festgelegten Terminen), haben alle Vorgaben der Redakteure im Blick und können unkompliziert mit unserem Kunden kommunizieren und den Gesprächsverlauf nachverfolgen. 


Fazit: Mit Hilfe von Fachartikeln können Unternehmen ihre spezifische Zielgruppe erreichen und sich als Experte in der Branche positionieren. Wenn man dabei ein paar Spielregeln beachtet, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege.

Vor allem im Bereich der industriellen Revolution 4.0 haben wir schon einige Fachartikel geschrieben und in den relevanten Medien platziert. Wenn euch der Bereich interessiert oder ihr erfahren möchtet, wie zielgerichtete Kommunikation in diesem Bereich aussieht, dann solltet ihr unbedingt den Blogbeitrag von unserem Geschäftsführer Jörg Röthlingshöfer lesen. Und wenn ihr wissen wollt, wie wir schon erfolgreich Fachartikel für unsere Kunden akquiriert haben, dann schaut bei unseren Referenzen von Softing IT Networks oder elunic vorbei.