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PR-Blog von factum

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Ehrliche Kommunikation auch im Ehrenamt

Juli 2016

Kommunikation im Ehrenamt

Seit einem Jahr bin ich nun bei factum – erst als Praktikantin, nun als Werkstudentin. Seit ein paar Monaten betreue ich zudem die Pressearbeit meines Sportvereins, dem TSV Eintracht Karlsfeld, bei dem ich schon seit zehn Jahren Mitglied bin. In diesem Ehrenamt kann ich vieles einbringen, was ich bei factum bisher gelernt habe – vom Kontakt zu Journalisten über das Schreiben von Artikeln bis zur Koordination mit dem Kunden bzw. in meinem Fall mit dem Vereinspräsidium.


Angefangen hat alles damit, dass ich schon seit fünf Jahren für die Facebook-Seite, Instagram und die Homepage meiner Abteilung Volleyball zuständig bin. Bei Spieltagen erstellen wir Veranstaltungen auf Facebook, damit unsere Fans erfahren, wo sie wann sein müssen. Nach einem Spieltag schreibe ich den Spielbericht, stelle diesen auf der Homepage online und teile ihn dann auf Facebook. Auch auf Instagram teilen wir immer wieder Fotos unserer Spiele oder sonstiger Aktivitäten und versuchen Aufmerksamkeit auf den Kanälen zu erzielen.

Der gesamte Verein ist mit seinen ca. 4000 Mitgliedern der größte Sportverein im Landkreis Dachau. Es gibt viele verschiedene Veranstaltungen, für die bereits ein Kontakt zur lokalen Presse besteht. Um diesen Kontakt weiterhin zu pflegen, eventuell auszubauen und den bisherigen Verantwortlichen zu entlasten, hat das Präsidium des TSV nach einem Pressesprecher für den Gesamtverein gesucht – und mit mir gefunden. Zunächst wurden meine Aufgaben besprochen. Diese waren anfangs noch nicht klar festgelegt und konnten vom Präsidium und mir auf meine Interessen und Fähigkeiten abgestimmt werden. Durch meine Arbeit bei factum bin ich es gewohnt, mit Journalisten in Kontakt zu treten, ihnen Themen vorzuschlagen und interessante Artikel gemeinsam zu planen. Genau das mache ich jetzt auch beim TSV Eintracht Karlsfeld. Zudem unterstütze ich den Webmaster des Vereins bei regelmäßigen Berichten auf der Homepage.

Nach einer Einlernphase, in der ich über den aktuellen Stand des Vereins und aller Veranstaltungen aufgeklärt wurde, und dem Verfassen ein paar kleinerer Texte auf der Website, stand dann das große jährliche Sport- und Familienfest auf dem Vereinsgelände an. Wichtig war vor allem, die lokalen Zeitungen im Vorfeld zu informieren, sodass diese einen Bericht bestenfalls ein bis zwei Wochen vorher und einen Terminhinweis direkt am Veranstaltungstag veröffentlichen. Wie beim Nachfassen bei factum habe ich also die entsprechenden Journalisten angerufen, mich zuerst vorgestellt und ihnen vom Familienfest erzählt. Das Thema kam gut an. Ich habe also einen Vorbericht geschrieben und ein Foto vom vergangenen Jahr mitgeschickt – und schwupps war dieser dann ein paar Tage später auch in der Zeitung! Dem Fest stand also nichts mehr im Weg. Eine kleine Herausforderung kam dann allerdings nochmal auf mich zu: die Veranstaltung wurde wegen schlechtem Wetter kurzfristig abgesagt und musste auf einen neuen Termin verschoben werden. Daraufhin mussten wieder die Journalisten informiert, der neue Termin kommuniziert und die entsprechenden Hinweise in den Zeitungen veröffentlicht werden. Auch das hat super geklappt. Für den Tag der Veranstaltung habe ich dann jemanden vom Verein organisiert, der Fotos macht und selbst ein paar Infos mitgeschrieben. Von einer Zeitung kam sogar ein Fotograf, mit dem ich mich dann über die Zusammenarbeit und den Nachbericht unterhalten habe. Der letzte Schritt ist nun noch das Verfassen des Nachberichts und die Auswahl der Fotos, die ich dann wieder den Journalisten schicke. Da die Berichte aber schon abgesprochen sind, ist eine Veröffentlichung schon so gut wie sicher. Die Frage ist dann nur immer, wie groß wird der Artikel und wie viel wird von meinem Text beibehalten.

Generell ist so ein Ehrenamt eine tolle Aufgabe, die bisherigen Fähigkeiten auf ähnliche Themen anzuwenden, die berufliche Arbeitserfahrung ein wenig auszubauen und die eigenen Ideen in einem freizeitlicheren Umfeld umzusetzen. So trete ich selbst in den Kontakt mit von mir ausgewählten Journalisten aus dem Landkreis und lerne diese auch persönlich kennen. Die enge Zusammenarbeit mit den Redaktionen zur Absprache von möglichen Artikeln und Inhalten ist sehr spannend. Zudem ist es zusätzlich  zur Arbeit in einer Agentur interessant, die Pressearbeit für nur einen „Kunden“, also den eigenen Verein, zu übernehmen und seine Interessen zu vertreten. Außerdem kann ich viele eigene Ideen einbringen, die ich während meiner Arbeit bei factum sammeln und im Ehrenamt dann ausprobieren kann.

 

Wie die PR-Arbeit einem ehemaligen Praktikanten beim Neuaufbau einer Schule in Uganda geholfen hat, findet ihr in Jens' Erfahrungsbericht.